Mainzigartig Mobil
Autonomer E-Kleinbus

EMMA rollt nun wieder nach Hause und wir sagen Danke

Danke an alle Fahrgäste von EMMA, die viele schönen Momente, die positive Resonanz und die tollen Gespräche - es hat richtig viel Spaß gemacht.

Danke an alle Operatoren und das ganze EMMA-Team im Hintergrund und vor Ort für ihren unermüdlichen Einsatz - ohne Euch hätten wir das Projekt nie umsetzen können.

Danke an das Team von R+V Versicherung, die Landeshauptstadt Mainz, die Mainzer Stadtwerke, die Mainzer Volksbank, DGS, das Land Rheinland-Pfalz und unsere Schirmherren Volker Wissing und Michael Ebling für die Unterstützung.

EMMA ist nur noch heute da

31. August 2018

Es ist leider soweit... EMMA fährt heute noch zwischen 10 und 13 sowie 14 bis 17 Uhr ihre Runde am Winterhafen und dann heißt es Abschied nehmen. Wir werden Dich vermissen EMMA!

EMMA bleibt noch eine Woche

25. August 2018

Autonom fahrender Elektrokleinbus bis 31. August am Rheinufer im Einsatz – Schon mehr als 2000 Fahrgäste.

Die Mainzer Mobilität und die R+V Versicherung bewegen sich mit ihrem Pilotprojekt mit dem autonom fahrenden Elektrokleinbus auf die Zielgerade zu: EMMA wird noch bis einschließlich Freitag, 31. August,  in Mainz bleiben und kostenlos Fahrgäste am Mainzer Rheinufer befördern. 

Die beiden Projektpartner R+V Versicherung und Mainzer Mobilität zeigen sich über den bisherigen Verlauf des Tests zum autonomen Fahren überaus zufrieden. „Wir freuen uns nicht nur über die riesige Resonanz mit bereits mehr als 2000 Fahrgästen, die bisher mit EMMA schon gefahren sind“, erläutert MVG-Geschäftsführerin Eva Kreienkamp  Die Reaktionen der Fahrgäste, aber auch anderer Verkehrsteilnehmer, fällt bislang fast durchweg positiv aus. Detaillierte Erkenntnisse zu den Reaktionen wird es nach dem Ende des Tests geben, wenn die Auswertungen des Psychologischen Instituts der Mainzer Universität und der TH Bingen vorliegen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, um beispielsweise herauszufinden, wie Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer reagieren, welche Eindrücke und Gefühle Passagiere beim Mitfahren haben und welche Aufgaben in technischer und betrieblicher Hinsicht auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nahverkehrs zukommen. 

Eva Kreienkamp: „Wir sind sehr froh, wie es bisher gelaufen ist. EMMA ist sehr zuverlässig unterwegs gewesen.  Wir freuen uns auf die letzte Einsatzwoche und arbeiten intern schon an Überlegungen, wie es künftig mit Projekten rund um das Autonome Fahren weitergehen kann.“

EMMA wird auch kommende Woche zwischen der Malakoffterrasse und dem Bootshaus am Winterhafen im Einsatz sein. In der Regel fährt der autonome Kleinbus zwischen zehn und 13 sowie zwischen 14 und 17 Uhr. Die Fahrt ist kostenlos. Am Wochenende ist normalerweise einiges los, da kann es schon mal zu Wartezeiten beim Einsteigen kommen. Am kommenden Montag, 27. August, gibt es eine Tagung von Vertretern der Verkehrsbranche in Mainz. An diesem Tag wird die „Mittagspause“ von EMMA auf 12 bis 13 Uhr gelegt – ab 13 Uhr kann es wegen des Besuchs von Tagungsteilnehmern zu Einschränkungen beim öffentlichen Betrieb von EMMA kommen.   

Hintergrund

Als erstes kommunales Verkehrsunternehmen Deutschlands testet die Mainzer Mobilität einen selbstfahrenden Elektrokleinbus im öffentlichen Raum. Etwa vier Wochen lang fährt das innovative Fahrzeug am Winterhafen zwischen Ruderverein und Fort Malakoff, betrieben mit Ökostrom der Mainzer Stadtwerke. Mit der R+V Versicherung und dem Team der R+V-Innovationsabteilung MO14 hat die Mainzer Mobilität kompetente Projektpartner an ihrer Seite. Die R+V Versicherung sammelt seit rund zwei Jahren mit eigenen autonomen Kleinbussen Erfahrungen für die Kfz-Versicherungskonzepte der Zukunft. Das Projekt am Winterhafen wird finanziell unterstützt von der Mainzer Volksbank. 

Eingeschränkter Betrieb am 27.8.

23. August 2018

Aufgrund einer Veranstaltung am Montag den 27.8. geht EMMA an diesem Tag bereits um 12.00 Uhr in ihre Mittagspause. Ab 13.00 Uhr wird der Betrieb wieder aufgenommen. Weil wir ab mittags bis zum Abend aber viele Veranstaltungsbesucher erwarten, ist der öffentliche Betrieb eingeschränkt. Das heißt, es ist ggf. mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Am 28.8. fährt EMMA wieder wie gewohnt von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr. Wir bitten um Verständnis.

Neues Video: Nachgefragt: Was sagen Fahrgäste über die Fahrt mit EMMA?

23. August 2018

Wir haben uns genau umgehört und wollten wissen, wie EMMA bei ihren Fahrgästen ankommt und wie diese die Zukunft des autonomen Fahrens einschätzen. Viel Spaß mit unserem Video!

Malu Dreyer zu Besuch bei EMMA

16. August 2018

Am 16.8.2018 war Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Gast auf der Elektromobilitätsmesse "World of E-Mobility" und hat in diesem Rahmen auch EMMA besucht und eine kleine Rundfahrt mit ihr angetreten. Die lachenden Gesichter sprechen für sich.

World of E-Mobility am 16. August

13. August 2018

In der Mainzer Rheingoldhalle findet am 16. August von 9 bis 18 Uhr die World of eMobility statt. Die World of eMobility ist die Elektromobilitätsmesse für Kommunen und Gewerbetreibende und natürlich ist hier auch EMMA am Start.

Alle Messebesucher haben an diesem Tag die Gelegenheit unseren autonomen Kleinbus vor Ort kennen zu lernen.

Aus diesem Grund ist der öffentliche Betrieb von EMMA leider am 16. August eingeschränkt. 

Alle Infos zur Messe finden Sie hier: www.world-of-emobility.de

Neues Video: EMMA nimmt Fahrt auf!

8. August 2018

Wir sind schon ganz schön stolz auf unsere EMMA und deshalb haben wir für Sie einige Eindrücke von EMMAs erster Fahrt und der damit verbundenen Pressekonferenz zusammengestellt. Eins können wir vorher sagen: Das Wetter und die Stimmung waren toll, es hat einfach alles gepasst.

Viel Spaß beim Anschauen!

Bitte einsteigen: Autonomer Elektrokleinbus öffnet seine Türen in Mainz

6. August 2018

Mainzer Mobilität und R+V Versicherung starten innovatives Projekt am Winterhafen in Mainz.

Premiere in Mainz am Rhein: Als erstes kommunales Verkehrsunternehmen Deutschlands testet die Mainzer Mobilität ab sofort einen selbstfahrenden Elektrokleinbus im öffentlichen Raum. Vier Wochen lang fährt das innovative Fahrzeug am Winterhafen zwischen Ruderverein und Fort Malakoff, betrieben mit Ökostrom der Mainzer Stadtwerke. Mit der R+V Versicherung und dem Team der R+V-Innovationsabteilung MO14 hat die Mainzer Mobilität kompetente Partner an ihrer Seite. Der drittgrößte Autoversicherer Deutschlands sammelt seit rund zwei Jahren mit eigenen autonomen Kleinbussen Erfahrungen für die Kfz-Versicherungskonzepte der Zukunft.

Gemeinsam forschen und gemeinsam lernen: Die Projektpartner erhoffen sich von dem vierwöchigen Testfeld Erkenntnisse über die Potenziale des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr. Was können diese Fahrzeuge heute schon und was können sie nicht? Und wie reagieren die Bürgerinnen und Bürger auf die neue Technologie?

Ein neuer Schritt für die Vision „Mainzer Mobilität 2030“

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, zum Beispiel um herauszufinden, wie Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer reagieren, welche Eindrücke und Gefühle Passagiere beim Mitfahren haben und welche Aufgaben in technischer und betrieblicher Hinsicht auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nahverkehrs zukommen. Nicht zuletzt möchte die Mainzer Mobilität auch Erkenntnisse sammeln, wie und wo man autonom fahrende elektrische Kleinbusse zur flexiblen Versorgung von Randgebieten einsetzen kann. Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Vision „Mainzer Mobilität 2030“ und ist dank der Unterstützung und Beteiligung der MVG-Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG sowie der umfassenden Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz Realität geworden.
„Wir sind uns sicher, dass das autonome Fahren die Mobilität der Menschen und damit auch die Nahverkehrsbranche verändern wird. Für uns ist es sehr spannend, Erkenntnisse über die Möglichkeiten und Potenziale dieser Technologie aus erster Hand zu bekommen und wir sind sehr stolz darauf, ein solches Testprojekt hier bei uns in Mainz zu realisieren. Wir begreifen es als Auftakt für weitere Aktivitäten in diesem Bereich“, so Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der Mainzer Mobilität.

Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke: „Mobilität in Mainz – die Mainzer Mobilität – ist von hoher strategischer Bedeutung für die Mainzer Stadtwerke. Zum einen tun wir in der Gegenwart alles dafür, dass sich unsere jährlich über 53 Millionen Fahrgäste sicher und wohl fühlen, deswegen unter anderem die Neuanschaffung von Bussen mit umweltschonendem Verbrennungsmotor und Klimaanlagen noch in diesem Jahr; zum anderen wollen wir beim Projekt selbstfahrender Elektro-Kleinbus gemeinsam mit unserem Partner, der R+V Versicherung, den Blick in die Zukunft wagen.“

Der Elektrokleinbus fährt täglich autonom am Winterhafen, wird dabei aber permanent von einem Operator überwacht. Sechs eigens dafür geschulte Fahrdienstmitarbeiter der Mainzer Mobilität wechseln sich bei diesem verantwortungsvollen Job ab. Wie fühlt sich erfahrenes Fahrpersonal in einem Fahrzeug ohne Lenkrad und Armaturenbrett? Ist es anstrengender selbst am Steuer zu sitzen oder ein selbstfahrendes Fahrzeug zu überwachen? Auch die Erfahrungen der Operatoren fließen in das Forschungsprojekt ein.

Verkehrsminister und Oberbürgermeister übernehmen Schirmherrschaft

Auch für Rheinland-Pfalz und die Landeshauptstadt Mainz ist das Testfeld am Winterhafen von großer Bedeutung. Deshalb haben der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling die Schirmherrschaft für das spannende Projekt übernommen. Dr. Volker Wissing: „Neue Formen der Mobilität und die dafür notwendigen Technologien werden zukünftig auch für den ÖPNV eine bedeutende Rolle spielen. Strecken, die sich heute nicht wirtschaftlich betreiben lassen, könnten perspektivisch wieder neu erschlossen werden.“ Der ÖPNV ließe sich individueller, flexibler und wirtschaftlicher gestalten. Wissing weiter: „Dafür bedarf es neuer Technologien, die getestet werden müssen. Deshalb unterstützt das Wirtschaftsministerium das Projekt hier am Mainzer Rheinufer. Es liefert wichtige Informationen auch für andere Akteure“.

Auch Oberbürgermeister Michael Ebling begrüßt das hochinteressante Projekt: „Wir werfen damit einen Blick in die ,Mobilität der Zukunft‘. Dabei zeigen wir den Mut zu Erkenntnissen und möglichen Veränderungen. Es sei zugleich versichert: Der Faktor Sicherheit genießt dabei höchste Priorität. Mainz war stets ein guter Ort für Innovationen. Eine solche ist das autonome Fahren in diesem elektrischen Kleinbus, das ab heute im öffentlichen Raum möglich ist. Ich lade alle Mainzerinnen und Mainzer herzlich ein, ein Teil des Projektes der Mainzer Mobilität und der R+V-Versicherung zu sein.“

Digitalisierung und Automatisierung verändern die Autowelt

Für die R+V Versicherung hat das gemeinsame Projekt mit der Mainzer Mobilität einen hohen Stellenwert. Nach der Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr kann das Unternehmen hier seinen autonomen Bus erstmals im öffentlichen Raum einsetzen. Weshalb kauft ein Versicherungsunternehmen eigene Testfahrzeuge? Jan Dirk Dallmer, Direktor Kfz-Betrieb bei der R+V Versicherung, erklärt die Gründe: „Automatisierung und Digitalisierung verändern die Autowelt grundlegend – und mit ihr auch die Kfz-Versicherung. Noch ist die Vision vom vollautonomen Fahren für alle Zukunftsmusik. Aber wir nutzen die Entwicklungsphase, um die Chancen und Risiken der neuen Technologie zu erforschen – auf Basis eigener Daten.“ Zudem bringe die enge Vernetzung mit den Projektpartnern, Automobilunternehmen und Forschungseinrichtungen der R+V wertvolle neue Erkenntnisse, die dem Unternehmen helfen, sich als Versicherer für autonome Fahrzeuge zu etablieren.

Ein Bus namens EMMA

Jedes Kind braucht einen Namen. Mitte Juli schrieb die Mainzer Mobilität einen Namenswettbewerb für den Elektrokleinbus auf Facebook aus – mit großer Resonanz. Die Wahl fiel auf einen sympathischen Frauennamen, der alle Besonderheiten des Busses in sich vereint: Elektromobilität Mainz autonom – kurz EMMA.  Besucher erkennen EMMA jetzt nicht nur an der ungewöhnlichen Form, sondern auch an dem Schriftzug unter der Frontscheibe.

Schon während der dreiwöchigen Testphase und der Schulung der Operatoren hat sich gezeigt: Das Interesse der Mainzer Bürgerinnen und Bürger ist groß. Damit sich die Operatoren auf die Überwachung des Fahrzeuges konzentrieren können, hat die Mainzer Mobilität für alle Interessenten an der Malakoff-Terrasse einen Info-Point eingerichtet, an dem alle Fragen zum Projekt umfassend beantwortet werden. Wer einmal im selbstfahrenden Elektrokleinbus mitfahren will, hat dazu ab dem 7. August täglich von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr die Gelegenheit. Die Mitfahrt ist kostenfrei und es ist keine Voranmeldung erforderlich. Besucher sollten aber auf jeden Fall Geduld mitbringen. Da EMMA nur acht Sitzplätze hat, müssen sie insbesondere an den Wochenenden eventuell mit Wartezeiten rechnen. Weitere Infos zum Bus-Projekt und zu den Betriebszeiten unter: https://www.mainzer-mobilitaet.de/emma

Gefördert wird das Projekt durch das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Mainz.

Sponsoren sind die Mainzer Volksbank eG und die DGS Diesel- und Getriebeservice GmbH, Mainz.

Name gefunden

23. Juli 2018

Im Rahmen eines Gewinnspiels (siehe Eintrag vom 20. Juli) haben wir nun einen Namen für den autonomen Elektrokleinbus in Mainz gefunden. Er trägt ab sofort den schönen Namen

EMMA

Der Name setzt sich aus Buchstaben zusammen, die in direkter Verbindung mit den Themen Elektromobilität, Autonomes Fahren, Mainz und auch uns, der Mainzer Mobilität, stehen.

Namenswettbewerb bis zum 22. Juli

20. Juli 2018

Auf unserer Facebook-Seite hat ein Namenswettbewerb für den autonomen Elektrokleinbus gestartet.

Zum Gewinnspiel auf der Facebook-Seite der Mainzer Mobilität:  www.facebook.com/MainzerMobilitaet

Zu gewinnen gibt es unter anderem eine exklusive Fahrt mit dem autonomen Elektrokleinbus mit bis zu 5 weiteren Personen.

Fahrzeug in neuem Design

18. Juli 2018

Der autonome Elektrokleinbus erscheint in einem neuen Design. Die Beklebung macht auf die Partner und Sponsoren aufmerksam. Des Weiteren wird im Rahmen eines noch stattfindenden Gewinnspiels ein Name für das Fahrzeug gesucht, der ebenfalls noch auf dem Fahrzeug erscheinen wird.

Selbstfahrender Elektrokleinbus lernt seine Strecke

13. Juli 2018

Mainzer Mobilität und R+V Versicherung: Offizieller Betrieb beginnt am 6. August am Mainzer Rheinufer.

Die Mainzer Mobilität und die R+V Versicherung testen in Kürze einen autonom fahrenden Kleinbus am Rheinufer am Winterhafen in Mainz. Offizieller Start ist der 6. August 2018.  Bevor Mainzer Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrzeug mitfahren können, sind mehrwöchige technische Vorbereitungen notwendig. Unter anderem muss der Bus die Strecke "erlernen" und die zur Sicherheit mitfahrenden Operator müssen in dem Fahrzeug entsprechend geschult werden. Erste Probefahrten starten daher ab voraussichtlich Dienstag, 17. Juli 2018. 

Zum Hintergrund des Projektes hier die Informationen der Pressemitteilung der R+V-Versicherung und der Mainzer Mobilität vom Juni 2018. 

Das autonome Fahren ist ein zentrales Element der Mobilität von morgen. Technikun-ternehmen wie Google, Apple, Uber oder Tesla heizen das Thema mit immer neuen Berichten, Ideen und Projekten regelmäßig an. Aber was ist wirklich dran an selbst-fahrenden Fahrzeugen? Wie autonom und selbstständig ist das Fahren? Was können diese Fahrzeuge heute schon und was können sie nicht? Welche Rolle werden sie im Öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft spielen? Die Mainzer Mobilität und die R+V Versicherung wollen es genau wissen und wagen im Sommer den Test eines selbstfahrenden Elektrokleinbusses im öffentlichen Raum – und das voraussichtlich vier Wochen lang. Start ist für den August geplant. Die Mainzer Mobilität wird dieses Pilotprojekt dank der Unterstützung und Beteiligung der MVG-Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG gemeinsam mit der R+V  Versicherung durchführen.

Der Kleinbus soll an der Rheinpromenade  im Bereich zwischen Ruderverein und Fort Malakoff unterwegs sein – testweise auch im Abschnitt bis zur Rheingoldhalle. Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Vision "Mainzer Mobilität 2030" und soll Erkenntnisse über die Potenziale des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr liefern.

Anwohnerinformation

12. Juli 2018

Die Mainzer Mobilität wird gemeinsam mit der R + V Versicherung und unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz sowie die Stadt Mainz ein Pilotprojekt mit einem autonom fahrenden Elektrokleinbus im Bereich Am Winterhafen, entlang der Strecke an der Rheinufer-Promenade zwischen dem Mainzer Ruderverein und der Malakoff-Terrasse, durchführen.

Das Pilotvorhaben soll Erkenntnisse über autonomes Fahren im Öffentlichen Nahverkehr bringen und damit einen Beitrag für die Entwicklung in diesem zukunftsträchtigen Feld der Mobilität liefern. Der Kleinbus wird permanent von einem erfahrenen Operator überwacht, der bei kritischen Situationen in den Fahrbetrieb eingreift.

Das Pilotvorhaben wird für Jedermann zum Mitfahren zur Verfügung stehen und wissenschaftlich begleitet. Der Elektrokleinbus ist leise und wird mit geringer Geschwindigkeit täglich voraussichtlich zwischen ca. 10:00 Uhr und ca. 19:00 Uhr fahren. Größere Beeinträchtigungen sind so mit dem Pilotvorhaben für autonomes Fahren nicht verbunden.

Der "echte" Testbetrieb ist für die Zeit ab dem 6. August 2018 über ca. vier Wochen vorgesehen. Ab dem 17. Juli 2018 werden vorbereitende Tätigkeiten, u.a. erste Vermessungsfahrten, stattfinden.

Für Rückfragen stehen Ihnen ab dem 6. August 2018 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sowie unsere Mobilitätsberatung im Verkehrs Center Mainz unter der Telefonnummer 12 77 77 zur Verfügung.

Selbstfahrender Elektrokleinbus soll in Mainz rollen

8. Juni 2018

Das autonome Fahren ist ein zentrales Element der Mobilität von morgen. Technikunternehmen wie Google, Apple, Uber oder Tesla heizen das Thema mit immer neuen Berichten, Ideen und Projekten regelmäßig an. Aber was ist wirklich dran an selbstfahrenden Fahrzeugen? Wie autonom und selbstständig ist das Fahren? Was können diese Fahrzeuge heute schon und was können sie nicht? Welche Rolle werden sie im Öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft spielen? Die Mainzer Mobilität will es genau wissen und wagt im Sommer den Test eines selbstfahrenden Elektrokleinbusses im öffentlichen Raum – und das voraussichtlich vier Wochen lang.

Start ist für den August geplant – vorausgesetzt alle notwendigen Genehmigungen liegen vor. Die Mainzer Mobilität wird dieses Pilotprojekt dank der Unterstützung und Beteiligung der MVG-Muttergesellschaft Mainzer Stadtwerke AG zusammen mit der R+V Allgemeine Versicherung AG  durchführen. Der Kleinbus soll an der Rheinpromenade  im Bereich zwischen Ruderverein und Rheingoldhalle unterwegs sein. Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Vision "Mainzer Mobilität 2030" und soll Erkenntnisse über die Potenziale des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr liefern.

Initiator und Träger des Projektes ist die Mainzer Mobilität und das R+V Innovation Lab "MO14" stellt den Bus zur Verfügung. Das gemeinsame Projekt wird wissenschaftlich begleitet, z. B. um herauszufinden, wie Fußgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer reagieren, welche Eindrücke und Gefühle Passagiere beim Mitfahren haben und welche Aufgaben in technischer und betrieblicher Hinsicht auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nahverkehrs zukommen. Nicht zuletzt möchte die Mainzer Mobilität auch Erkenntnisse sammeln, wie und wo man solche elektrischen Kleinbusse zur flexiblen Versorgung von Randgebieten einsetzen kann.

Der Elektrokleinbus fährt mit Mainzer Ökostrom autonom auf einer zuvor festgelegten  Route, wird dabei aber permanent von einem Operator überwacht. Die Tatsache, dass sich die Teststrecke vollständig im öffentlichen Raum befindet, macht das Projekt zu einer echten Innovation.

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