Mainzigartig Mobil
mit MVGmeinRad

Mainzigartige MVGmeinRad-Touren

MVGmeinRad – das innovative Fahrradvermietsystem für Mainz – und Best of Mainz – der beliebte Reiseführer für Mainz-Entdecker der Autorin Stefanie Jung – gibt es nun erstmals in einer optimalen Kombination. Die hier vorgestellten Fahrrad-Touren durch Mainz sind nämlich einfach perfekt auf die melonengelben Räder zugeschnitten. Jede von Best of Mainz entwickelte Tour ist eine eigene kleine Entdeckungsreise durch die Stadt und ihre Umgebung.

Die Beschreibungen nehmen Sie mit auf kleine Reisen durch die Mainzer Innenstadt und Umgebung. Alle hier beschriebenen Touren sind mit den melonengelben, komfortablen Rädern von MVGmeinRad durchgeführt worden.

Die Touren starten und enden in der Regel auch an einer MVGmeinRad-Station. Ganz individuell sind sie aber natürlich auch immer von einer auf dem Weg liegenden Station zu starten oder zu beenden.

Für alle, die eine Fahrt mit MVGmeinRad planen, lohnt der Download der MVGmeinRad-App für iOS- und Android-Smartphones zur optimalen Übersicht – alternativ die mobile Internetseite mobil.mvgmeinrad.de.

MVGmeinRad und Best of Mainz wünschen viel Spaß beim Radeln auf den hier beschriebenen Routen. Und natürlich auch beim Entdecken neuer Mainzer Ecken und Plätze!


Tour 10: Rhein ahoi! Immer am Fluss entlang

Ganz im Zeichen des Wassers steht diese Radtour. Boote, Schiffe und der glitzernde Rhein begleiten uns auf diesem abwechslungsreichen Ausflug von Mainz-Kastel nach Walluf in den Rheingau. Von dort geht es mit der Fahrradfähre (nur sonntags!) über den Fluss nach Budenheim (Rheinhessen). Und dann radeln wir wieder zurück nach Mainz.
Es empfiehlt sich die nachfolgend beschriebene Tour an einem Sonntag in der wärmeren Jahreszeit zu radeln! Dann ist nämlich die Überfahrt mit der Fahrradfähre zwischen Walluf und Budenheim möglich und hält sich insbesondere auf den nicht unmittelbar am Wasser verlaufenden Wegen der Verkehr im Rahmen. Wer die Strecke an einem anderen Tag fahren möchte, radelt dieselbe Strecke einfach wieder zurück!

Los geht unsere Tour mit vielen landschaftlichen Highlights an der MVGmeinRad-Station Reduit.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com

Bei schönem Wetter ist am Rheinufer in Mainz-Kastel eine Menge los. Hier kreuzen nicht nur diverse Fahrradwege. Auch der Rheinstrand mit seiner fantastischen Aussicht auf das Mainzer Panorama, die Bastion von Schönborn mit Terrasse und Biergarten oder das Museum Castellum sind attraktive Ziele.

An der Bastion von Schönborn vorbei geht es auf dem Radweg direkt an der Rheinpromenade in Richtung der Theodor-Heuss-Brücke, die wir unterqueren. Es lohnt ein Blick in die jedes Jahr neu mit kunstvollen Graffitis gestaltete Unterführung! Wir befinden uns nun bereits auf dem Rhein-Radweg, der mit seinen insgesamt 1.230 Kilometern durch gleich mehrere Länder führt und damit zu den längsten Radwegen zählt. Zuverlässig ausgeschildert ist unsere Route bis Walluf mit einem Schild, auf dem die Zahl 15 von den Europa-Sternen umrandet ist, sowie durch den Hessischen Radfernweg R3.

Unterwegs auf dem Rheinradweg zwischen Mainz-Kastel und dem Rheingau

Die Beschilderung kurz vor der Liege- und Spielwiese in Kastel verrät uns die Entfernung unseres ersten Zwischenziels: Exakt 4,8 Kilometer sind es von hier bis nach Wiesbaden-Biebrich. Durch die Petersaue von der Fahrrinne getrennt, fließt das Wasser im Seitenarm ruhig dahin. Am Spielplatz mit der Nachbildung eines Ornithopters vorbei, führen uns die Wegweiser nun für kurze Zeit vom Rheinufer weg auf die Biebricher Straße. Auf einem Fahrradweg radeln wir unter der Kaiserbrücke hindurch und parallel der Rheingaustraße durch die sonntags ruhigen Dyckerhoff-Zementwerke und den Industriepark Kalle-Albert in Amöneburg.

Attraktives Zwischenziel: Die Rheinpromenade von Wiesbaden-Biebrich

Unmittelbar nach dem neuen Kreisel (Höhe Glarusstraße) werden wir durch die Wegweiser wieder zuverlässig nach links ans Rheinufer geleitet. Nach wenigen Minuten ist die schöne Rheinpromenade in Wiesbaden-Biebrich erreicht. Ganz klar: Hier herrscht Urlaubsfeeling! Zahlreiche Lokale und ein gutes Eiscafé laden zur Rast ein. Aber auch das Schloss Biebrich und der sich dahinter anschließende Schlosspark sind einen Abstecher vom Rhein wert!

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Aus Biebrich hinaus radeln wir weiter am Rheinufer entlang. In Höhe der Uferstraße und der Rheinwiesen wird zu dem Zeitpunkt, als diese Tour geradelt wurde, auf eine kleine, durch die Sanierungsarbeiten an der Schiersteiner Brücke notwendig gewordenen, Umleitung hingewiesen. Aber auch hier ist die durchweg gute Beschilderung unser zuverlässiger Begleiter. Ein kurzes Stück werden wir wieder auf die Rheingaustraße geführt, bevor es über den Hafenweg erneut unmittelbar an das Wasser geht.

Urlaubsfeeling kommt auch im Schiersteine Hafen auf

Unsere zweite Zwischenetappe, der Schiersteiner Hafen, ist erreicht! Auch hier herrscht bei sonnigem Wetter eine besonders entspannte Atmosphäre. Und man hat aufgrund der vielen kulinarischen Angebote buchstäblich die Qual der Wahl! Es lohnt eine kleine Pause einzulegen, schließlich gibt es am Hafen und auf dem Wasser immer etwas zu sehen. Regelmäßig legt hier im Sommer übrigens das Personenschiff Tamara ab und tuckert zur mitten im Rhein gelegenen Rettbergsaue mit Sandstrand und Gastronomie und wieder zurück.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Am Wiesbadener Yacht-Club und Wassersportverein Schierstein 1921 vorbei lassen wir die Hafenatmosphäre hinter uns und radeln den idyllischen, durch ein Naturschutzgebiet führenden Radweg entlang Richtung Walluf. Nach 2,4 Kilometern sind die nächste Promenade und bald auch der Anleger der kleinen, immer sonntags zwischen dem Rheingau und Rheinhessen verkehrenden Fahrradefähre erreicht.

Mit der Tamara geht es gemütlich über den Rhein

Angelegt wird in Budenheim am Isola-della-Scala-Platz. Entgegen der Fließrichtung geht es nun die hier auf dem Wegweiser angegebenen elf Kilometer nach Mainz zurück. Wir folgen der Beschilderung und radeln zwischen der Chemischen Fabrik Budenheim und dem Wasser entlang. Der Radweg führt durch ein kleines Auenwäldchen, bevor es in Höhe des Kreuzerhofs weg vom Rhein geht. In Höhe des Umspannwerks Budenheim biegt links ein betonierter Weg ab.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Gemütlich geht es weiter durch große Gärten bis die Schiersteiner Brücke erneut in den Fokus gerät. Kurz davor zeigt unser Wegweiser in Richtung der Industriestraße und nun wird es für einige Kilometer leider erst einmal weniger idyllisch für uns. Aber es sind nur noch rund sechs Kilometer von hier aus bis zu unserem Ausgangspunkt. Es geht die Industriestraße entlang, dann links die Straße "In der Dalheimer Wiese" und am Mombacher Kreisel rechts in die Rheinallee. Und die radeln wir jetzt – immer auf dem ausgewiesenen Radweg – bis in die Neustadt entlang.

Industrie, Natur und Kultur im Wechsel

In Höhe der Kunsthalle Mainz geht es links in die Straße "Am Zollhafen" endlich wieder in Richtung Rhein. Die Rheinpromenade entlang radeln wir – unter der Theodor-Heuss-Brücke hindurch – bis zum kreisrunden Brunnen vor dem Hilton. Hier wird die Rheinstraße überquert und es geht die Auffahrt zur Theodor-Heuss-Brücke hinauf, zurück in Richtung Mainz-Kastel zur MVGmeinRad-Station "Reduit".

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Strecken-Infos

Strecke: ohne Steigungen
Länge: ca. 22 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Reduit Mainz-Kastel
Möglicher Zwischenhalt entlang der Strecke: MVGmeinRad-Stationen Eleonorenstraße, Schott AG/Nordbahnhof, Am Zollhafen, Rheingoldhalle und weitere
Überfahrt: Die Fahrradfähre zwischen Walluf und Budenheim verkehrt in der warmen Jahreszeit in der Regel sonntags. Im Zweifel telefonisch nachfragen. Fähr- und Schiffahrtbetrieb Nikolay, Fährhaus am Rhein,  55257 Budenheim, Tel. 06139/378 oder -2415, Internet www.schiffahrt-nikolay.de
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Reduit Mainz-Kastel
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station:
Haltestelle Kastel/Brückenkopf, Linien 6, 9, 28, 54, 55, 56, 57, 68

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 9: Auf den Spuren des Gonsbachs

Aus dem Zusammenfluss von Aubach und Königsbornbach entsteht der Gonsbach. Erstmals zutage tritt er an der Grenze zwischen den Mainzer Stadtteilen Finthen und Gonsenheim. Von hier schlängelt sich das Bächlein rund 12 Kilometer durch Gonsenheim, an Mombach vorbei und bis in die Neustadt.

Mit den Mieträdern von MVGmeinRad folgen wir dem Wasser von der Entstehung und auf seinem Weg durch das renaturierte Gonsbachtal, bis in die Mainzer Neustadt. Hier mündet er nämlich in den Rhein.

Als Ausgangspunkt für diese kleine entspannte Fahrradtour auf den Spuren des Bächleins bietet sich die MVGmeinRad-Station Poststraße in Finthen an. Sehr gut erreichbar ist diese auch mit der Straßenbahn (Linie 51) oder dem Bus (Linien 58, 91).

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Von der MVGmeinRad-Station aus biegen wir mit unseren Rädern in die Florian-Geyer-Straße. Vor der Straßenbahnhaltestelle Königsborn werden die bis dahin links von uns verlaufenden Straßenbahngleise überquert. Es geht direkt rechts in die kleine Straße „Am Warberg“. Parallel zu den Bahngleisen rollen wir auf dem leicht bergab führenden Weg in Richtung Gonsenheim.

Zwischen Finthen und Gonsenheim tritt der Gonsbach ans Tageslicht

Kurz vor der Autobahnbrücke führt die Route rechts über die Gleise. An dieser Stelle treffen wir erstmals den uns von nun an ein weites Stück begleitenden Wegweiser mit dem Fahrrad-Logo. Wir überqueren die Gonsenheimer Straße und folgen den rechts unter der Autobahnbrücke hindurch weisenden Orientierungshilfen weiter in Richtung Gonsenheim (1,6 Kilometer) sowie Innenstadt (10  Kilometer).

Unmittelbar unter der Brücke tritt der Gonsbach ans Tageslicht. Für uns ist er damit erstmals zu hören, zu sehen – und leider auch zu riechen. Doch in kürzester Zeit ist zu erleben, dass die Bemühungen um seine im Jahr 2013 gestartete Renaturierung greifen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Zwischen Gärten und Feldern geht es nun meist leicht bergab parallel zu dem immer mal zwischen Hecken und Büschen verschwundenen, im schmalen Bett dahin fließenden Bächlein. Kleine Brücken und auch einmal eine Bank lassen die Szenerie zunehmend idyllischer werden. Einmal rechts über das Wasser und dann gleich wieder links am Gonsbach entlang, geht es dem Ortsrand von Gonsenheim entgegen. Hier, am Anfang der Gonsbachstraße, verabschiedet sich unser Wegbegleiter für kurze Zeit hinter den Häusern.

Die katholische Kirche St. Stephan wird auch Rheinhessendom genannt

Wir radeln parallel die Straße weiter und erkennen am nächsten Wegweiser, dass es von hier aus bis zur Stadtmitte nur noch 8,8 Kilometer sind. Am Ende der Gonsbachstraße geht es links in die Straße "An der Oberbrücke". Den Wegweisern weiter folgend radeln wir nach wenigen Metern, zwischen den Häusern hindurch, wieder rechts. Unmittelbar hinter dem Verlauf des Bachs gerät der Turm des "Rheinhessendoms" in den Blick. An Weiden vorüber und zwischen Gärten und Feldern entlang geht es weiter den betonierten Weg entlang. Wir erreichen die Raiffeisenstraße. Unser Wegweiser zeigt nach links und wir folgen ihm, um nach wenigen Metern der nächsten Orientierungshilfe nach rechts zu folgen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Weiter geht es zwischen Gärten und jetzt durchaus idyllisch am Bach entlang, bis zur Koblenzer Straße. In Höhe des Springbrunnens wird die Straße überquert und wir radeln parallel zum Bächlein bis zur Mainzer Straße. Über die Ampelanlage gelangen wir in die Nonnenwiese und verlieren den von nun an weiter im Tal verlaufenden Bach etwas aus den Augen. An der Tennisanlage des TC Gonsbachmühle e. V. vorbei tritt er jedoch "An Schneiders Mühle"  wieder in Erscheinung.

Unmittelbar hier lässt sich auch eine aus den Renaturierungsbemühungen resultierende kleine Auenlandschaft erkennen. Dem Bach öffnet sich hier ein weites Tal mit teilweise noch jungen Bepflanzungen und hier soll er sich auch seinen Weg durch das zwischen den Stadtteilen Mainz-Gonsenheim und Mainz-Hartenberg verlaufendem Tal nach eigenem Gusto erschließen.

Eine Tafel infomiert zur Gewässerentwicklung des Gonsbachs

Unterhalb der Sportanlagen des Otto-Schott-Gymnasiums radeln wir durch das Gonsbachtal, in dessen Mitte der Gonsbach teilweise hinter Gärten und Feldern verborgen fließt. Kurz nach dem Biergarten der Mombacher Maletengarde ist die an unserer Strecke liegende MVGmeinRad-Station Gonsbachgärten zu sehen. Der Mündung des Gonsbachs weiter entgegen geht es rechts über die Gleise, in den Hartmühlenweg. Hier bietet sich unmittelbar rechts noch einmal ein kleiner Abstecher in das Gonsbachtal an. Für Fahrräder geht es hier in Richtung des Regenrückhaltebeckens Lungenberg leider nicht weiter.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Wir folgen also parallel dem Hartmühlenweg und radeln am Baseball- und Softball-Club Mainz Athletics vorbei in Richtung Innenstadt. In Höhe der Rheinhessen-Fachklinik Mainz ist unvermittelt ein Rauschen zu hören! Für wenige Meter tritt das Bächlein hier an die Oberfläche, bevor es schon in Höhe der Mombacher Straße, seinen ab jetzt ausschließlich unterirdisch verlaufenden Weg bis zum Rhein aufnimmt.

Unterirdisch fließt der Gonsbach durch die Mainzer Neustadt

Wir verabschieden uns also vorerst und folgen dem nun unter der Hochbrücke verlaufenden Fahrradweg auf der Mombacher Straße bis zum "Rheingauwall". Hier führt der Fahrradweg weiter in die Hattenbergstraße und direkt wieder rechts, in Richtung Bismarckplatz. Den Kaiser-Karl-Ring entlang radeln wir nun fast kerzengerade dem Rhein entgegen. Die Rheinallee wird überquert.

Wir folgen der im Rahmen der Neuentwicklung des Zollhafengeländes entstandenen neuen Straße in Richtung der Straße "Am Zoll- und Binnenhafen". Hier stoßen wir auf die Planke Nord – Kultur am Hafen und links davon auf ein Gebäude der besonderen Art: Dunkel und schwer auf der Kaimauer am Wasser gelegen, befindet sich das Hochwasserpumpwerk der Stadt Mainz. Und genau hier, unweit der Kaiserbrücke, am nordwestlichen Rand des Zoll- und Binnenhafens  soll der Gonsbach in den Rhein münden?

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Der quaderförmige, neun Meter hohe Kubus aus anthrazitfarbenem Beton umhüllt das Pumpwerk und das Auslassbauwerk. Vorweggriffen wurde mit der Verbindung technischer Anlagen innerhalb anspruchsvoller Architektur der gesamten Aufwertung des Gebietes durch die Umstrukturierung des Zollhafengeländes zum Stadtquartier. Das technische Innenleben ist hochmodern. Bis zu 22.000 Liter/Sek. – das bei einem Starkregenereignis dem Niederschlagswasser der gesamten Innenstadt gleich käme – können über einen Kanal unter dem Gebäude in den Rhein geleitet werden. Die Gesamtanlage ist wegen dieser hohen Wassermenge in Stromrichtung gerichtet.

Das Hochwasserschutz-Hubwehr gilt als eines der größten seiner Art

Wer die Treppen an der Kaimauer hinabsteigt, dem offenbart sich eine interessante Perspektive. Über dem Auslasswerk spannt sich eine Fußgängerbrücke, die zeitweise Einblick in den tiefen Raum des unterirdischen Gebäudeanteils mit seinen Pumpenschächten und der Hubwehranlage offenbart.

Das kontinuierliche Plätschern aus dem seitlichen Betonrohr soll vom Gonsbach stammen! Für einen interessanten Rundumblick auf das Pumpwerk sowie auf die City lohnt der Weg zur nahe gelegenen Kaiserbrücke, die über wenige Stufen zu Fuß erreicht werden kann.

Strecken-Infos

Strecke: ohne Steigungen
Länge: ca. 11 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Poststraße, Mainz-Finthen
Möglicher Zwischenhalt entlang der Strecke: MVGmeinRad-Station Gonsbachgärten, Mainz-Gonsenheim
Zielpunkt: Hochwasserpumpwerk am Zollhafen (bei der Kaiserbrücke), MVGmeinRad-Station MVGmeinRad-Werkstatt

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 8: Mainz wie es grünt und blüht – Natur erleben rund um die Stadt

Gärten, Grüngürtel und Parks, aber auch manchmal versteckte kleine, grüne Oasen, machen die Landeshauptstadt besonders lebenswert. Diese Beschreibung nimmt Sie mit auf eine Radtour durch grüne Kleinode in Mainz. Die beschriebenen Orte sind alle auf einmal am besten per Fahrrad zu erleben. Es lohnt aber, einzelne Stationen auszuwählen und mit Muße länger darin zu verweilen.

Eine besondere Empfehlung ist der Besuch des Botanischen Gartens innerhalb der Johannes Gutenberg-Universität. Die Anfahrt ist gut mit dem Bus, Haltestelle Universität, möglich. Nach dem Besuch des Gartengeländes bietet sich die Fortsetzung der nachfolgend beschriebenen Tour mit dem melonengelben Mietrad von MVGmeinRad an.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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In den Botanischen Garten auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gelangen wir von der Bushaltestelle Universität aus durch die Albert-Schweitzer-Straße. Gegenüber des Hauptfriedhofs befindet sich die Einfahrt. Wir spazieren in den Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg. Nach wenigen Metern ist rechts das Alpinum mit Pflanzen aus Gebirgsregionen zu sehen. Zum Eingang geht es die Bepflanzung entlang rechts durch den Johannes-von-Müller-Weg und wieder rechts, in die Dietrich-Gresemund-Straße.

Gehölze und Pflanzen aus den Alpen, Pyrenäen und Himalaya

Eine kleine niedrige Eingangstür eröffnet uns den Weg in eine eigene kleine Welt. Gehölze und wärmeliebende Pflanzen sind im Alpinum zu bewundern. Außerdem mediterrane und orientalische Pflanzen, die sich wie der Granatapfel oder die Chinesische Dattel auf der Südseite des künstlich angelegten Hangs wohl fühlen.

Zurück im Bentzel-Weg geht es weiter in das Campus-Gelände hinein und an der nur nach Süden geöffneten Biologischen Abteilung vorbei. An drei Seiten von Gebäuden umgeben findet sich hier ein breites Spektrum an Kletterpflanzen. Außerdem gibt es einen Heil- und Giftpflanzengarten sowie Wasserpflanzen zu sehen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Am Fußgängerüberweg folgt man dem Schild "Botanischer Garten". In Höhe des Instituts für spezielle Botanik geht es links zu den Gewächshäusern. Im Sukkulentenhaus werden die Pflanzen der Trockengebiete präsentiert. Im Tropenhaus haben Pflanzen aus den feuchtheißen Regionen der Kontinente eine Heimat. Hinter dem Nutzpflanzenhaus fühlen sich im Insektivorenbeet die fleischfressenden Pflanzen wohl.

Vorbei an Schaubeeten mit Zierpflanzen fasziniert auch ein Rundgang durch den mit rund 30.000 Quadratmetern größten Teilbereich des Botanischen Gartens, das Arboretum. Geografisch gegliedert sind in der größten Abteilung des Botanischen Gartens über 1.000 Bäume und Sträucher aus gemäßigten Klimazonen Nordamerikas und Ostasiens. Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität bestehen nun zwei Möglichkeiten Räder zu mieten: An der Station Uni/Muschel sowie an der Station Uni/Mensa.

Vom Botanischen Garten in den Hauptfriedhof

Unser nächstes Ziel ist der Mainzer Hauptfriedhof. Nach Verlassen des Geländes der Johannes Gutenberg-Universität durch den schon bekannten Bentzel-Weg wird die Albert-Schweitzer-Straße überquert. Ein Stück entlang der Friedhofsmauer geht es nach wenigen Metern links in den Mainzer Hauptfriedhof. Hier müssen die Fahrräder allerdings geschoben werden. Der individuell zu gestaltende Rundweg durch den seit über 200 Jahren bestehenden Mainzer Hauptfriedhof führt über alleeartige Friedhofswege und vorbei an eindrucksvollen Grabmälern, markanten Gruften sowie prächtigen Grabhäusern. Der im Jahr 1803 unter dem französischen Präfekten Jeanbon Baron de St. André eingerichtete Friedhof gilt als Abbild der Geschichte der Stadt Mainz.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Mit einer Fläche von fast zwei Quadratkilometern handelt es sich um die größte Begräbnisstätte in Mainz. Inmitten der prächtigen Baumlandschaft haben auch bekannte Persönlichkeiten, Politiker, Geistliche und Wissenschaftler ihre letzte Ruhe gefunden. Auf der unteren Seite des Hauptfriedhofes geht es aus dem Friedhof auf die Untere Zahlbacher Straße hinaus. Der Weg führt rechts und an dem sich in unmittelbarer Nachbarschaft südlich anschließenden jüdischen Friedhof vorüber. Im Jahr 1881 errichtet, fällt besonders die im orientalischen Stil von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig im selben Jahr aufwendig erbaute jüdische Trauerhalle ins Auge.

Grüne Erholungszone im Universitätsklinikum

Über den Fußgängerüberweg die Untere Zahlbacher Straße überqueren und rechts halten. Nach wenigen Metern geht es links durch die Eupener Straße in die Lindenschmitstraße und von hier aus links leicht ansteigend auf das Gelände der Universitätsmedizin. Wer das Rad zwischenparken oder die Tour hier beenden will, hat die Möglichkeit die MVGmeinRad-Station Universitätsmedizin Süd zu nutzen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Erholsamer Mittelpunkt des zwischen den Jahren 1911 und 1914 im Pavillonstil erbauten früheren städtischen Krankenhauses ist die zentrale Gartenanlage zwischen den Gebäuden 302 und 303. Vier Wege führen auf den großen, von einem ovalen Weg umrahmten, Brunnen zu. Sitzbänke zwischen den akkurat gestutzten Eibenbüschen und eine gepflegte Rasenanlage machen die kleine Grünanlage zu einer beliebten Erholungszone inmitten des Krankenhausalltags.

Über den Helmholtzweg hinweg geht es nun durch den Haupteingang des Klinikums hinaus in Richtung Grüngürtel. Die stark befahrene Langenbeckstraße wird überquert und die Route führt über den Augustusplatz, an der Zahn-Mund-Kieferklinik vorüber, zu der Straße am Römerlager.

Eine Radtour durch den Grüngürtel

Von hier aus gelangt man unmittelbar in ein besonders grünes Stück Mainz, den sogenannten Grüngürtel. Entstanden durch Erdaufschüttungen im Verlauf der früheren Festungsumwallung, ziehen sich die heute verkehrsberuhigten Anlagen vom Hauptbahnhof bis zum Stadtpark. Parallel zum Römerwall geht es über schattige Parkwege und nach Überquerung des Fichteplatzes in die Fortsetzung des Grüngürtels, den Drususwall.

Rechts und links der verkehrstechnisch stillgelegten kleinen Straße bieten außer dem Spielgelände "Planschbecken" schön gestaltete Anlagen einen hohen Naherholungswert im Grüngürtel. Gepflegte Rasenflächen und von geschwungenen Parkwegen durchzogene Spiel- und Liegewiesen machen die grüne Lunge der Landeshauptstadt auch zu einem attraktiven Wohnort.

Auf rund 9.500 Quadratmetern etwa 7.500 Pflanzen

Aus der Parkanlage Drususwall geht es in die von Villen gesäumte Straße Drususwall, über die Salvatorstraße in die Straße Am Rosengarten. Unter Platanen und an gepflegten Vorgärten vorüber gelangt man in den  Rosengarten. Angelegt wurde er, als im Jahr 1925 der Verein deutscher Rosenfreunde in Mainz tagte. Anlässlich der Jubiläumsschau des Vereins wurde er im Jahr 1935 umgestaltet und vergrößert.

Den Ursprung des Stadtparks bildete eine terrassierte Parkanlage, die der von Kurfürst Lothar Franz von Schönborn errichteten Sommerresidenz "Favorite" den exklusiven Rahmen gab. Das Lustschloss fiel ebenso wie die in barockem Stil gestalteten Parkanlagen den Zerstörungen während der Belagerung von Mainz im Jahr 1792 zum Opfer.

Gepflegte Spazierwege und eine Terrasse, die den Blick auf die gegenüberliegende Mündung des Mains in den Rhein ermöglicht, lassen die Anlage jedoch auch heute wieder einen Tipp wert sein. Vorbei an dem Schützenbrunnen, der an das im Jahr 1894 in Mainz stattgefundene elfte Deutsche Bundesschießen erinnert, gelangt man zum Tiergehege mit dem früheren Direktorenwohnhaus. Zur Rückgabe der Fahrräder empfiehlt sich die MVGmeinRad-Station Favorite-Parkhotel.

Für Familien mit Kindern empfiehlt sich auch ein Besuch der Vogelhäuser im oberen Teil des Stadtparks. Und natürlich ein Abstecher in den sich an den Stadtpark anschließenden Volkspark. Große Spielflächen mit Klettergeräten und Wasserspielen, eine Roll- und Skaterbahn, ein Parkbähnchen sowie eine Minigolfanlage lassen keine Langeweile aufkommen.

Strecken-Infos

Strecke: mit Steigungen
Länge: ca. 8 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Uni/Muschel oder Uni/Mensa
Möglicher Zwischenhalt entlang der Strecke: MVGmeinRad-Station Hildegardis-Krankenhaus
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Favorite-Parkhotel
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Haltestelle Universität, Buslinien 6, 45, 54-58, 64, 65, 68, 69, 75, 90, 91, 650; Rückfahrt: Haltestelle Stadtpark, Buslinien 60, 61, 64, 65, 90, 92

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 7: Klassiker mit Blick aufs Mainzer Panorama – Der 3-Brücken-Weg

Ein echter Klassiker unter den Ausflügen in und um Mainz, ist der 3-Brücken-Weg. Ob per pedes oder per pedale – die rund acht Kilometer lange Tour bietet nicht nur wunderbare Ausblicken auf die Skyline der Landeshauptstadt. Auch eine beeindruckende Vielfalt an Freizeitaktivitäten sorgt unterwegs für Abwechslung.

So werden neben den drei großen, namengebenden Brücken dieser Tour auch einige kleinere Brücken – wie z. B. die alte Drehbrücke über der Einfahrt des Winterhafens sowie die Brücken über Seitenarme des Mains – überquert. Gleich, für welche Fortbewegungsart man sich entscheidet: Die MVGmeinRad-Station Malakoff-Terrasse vor der gleichnamigen Passage und dem Hyatt-Hotel am Mainzer Rheinufer bietet sich als zentral gelegener Ausgangspunkt dieser Tour an.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Den Platz im Rücken geht es zunächst rechts in Richtung Winterhafen und dann links über die denkmalgeschützte Drehbrücke aus dem Jahr 1877 am Victor-Hugo-Ufer entlang. Die Mainmündung im Blick radeln wir am Bootshaus des Mainzer Ruder-Vereins von 1878 mit angeschlossener Gastronomie vorüber und der ersten Brücke entgegen: die im Jahr 1858 erbaute, südlich des Mains über den Rhein führende Eisenbahnbrücke.

Von Brücke zu Brücke, über den Rhein und den Main

Bereits von dem parallel zu den Gleisen in luftiger Höhe verlaufenden schmalen Weg bieten sich wunderbare Ausblicke: Vom markanten Turm der Kirche St. Stephan im Westen reicht der Blick über die Stadt und den Rhein bis hin zum großen Feldberg in östlicher Richtung. Am Ende der Mainbrücke lohnt übrigens der Abstecher zur ca. 300 Meter entfernten Mainspitze. Hier ist man hautnah an der Mündung des Mains in den Rhein.

Der Main zählt zu den rechten Nebenflüssen des Rheins

Wer die Wanderung oder Fahrradtour auf dem 3-Brücken-Weg ohne Pause fortsetzen möchte, wendet sich an der zweiten Abzweigung links. Zwischen Sportanlagen und dem Festgelände hindurch gelangt man über eine gepflasterte Straße zu der über den Main nach Mainz-Kostheim führenden zweiten Brücke. Unmittelbar an deren Ende gelangen Fußgänger links über die Treppe zum Main, für Radfahrer empfiehlt sich die Überquerung über den Zebrastreifen und dann dem Schild des europäischen Radwanderweges zur Unterquerung zu folgen. Unter der Brücke rechts hindurch geht es unterhalb der Kirche St. Kilian vorbei, unmittelbar am idyllischen Mainufer entlang.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Kostheim gehört zum Weinanbaugebiet Rheingau und hat ca. 100 Hektar Rebfläche. Zu achtzig Prozent werden Riesling Weine angebaut. Um die Weine der Region kennenzulernen, lohnt am an den Wochenenden und Feiertagen bewirtschafteten Kostheimer Weinprobierstand mit Sitzplätzen und plätscherndem Weinbrunnen eine Rast. Am Mainufer, Ecke Maaraustraße, kann die Fahrt mit den gelben Rädern an der MVGMeinRad-Station Weinprobierstand dafür unterbrochen werden.

Über (mindestens) 3 Brücken musst du gehen...

Der unmittelbar gegenüber am Mainufer liegende Spielplatz lockt die Kinder zum Spiel, außerdem lässt sich hier allerlei Federvieh beobachten. Weiter geht es über die nächste kleine Brücke, entlang der Konrad-Schollmayer-Straße. Über den kombinierten Rad- und Fußweg der Franziska-Retzinger-Promenade wenden wir uns in Höhe der Mainmündung in den Rhein vom Main ab und radeln rechts, mit einem fantastischen Blick auf Mainz vor Augen, zwischen dem Freibad Maaraue und Rhein entlang.

Mit Mainz im Blick gemütlich  am Rhein entlang.

Das im Jahr 1965 auf der Maaraue in einem Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet eröffnete Freibad bietet die größten Wasser- und Freiflächen aller Wiesbadener Freibäder. Es erfreut sich auch bei den Mainzern wegen seiner reizvollen Lage an der Mainmündung großer Beliebtheit. Wer nicht ohnehin einen Abstecher ins Freibad eingeplant hat, dem bietet das unmittelbar ans Freibad anschließende Freizeitgelände eine tolle Möglichkeit zum Rasten mit vielen Möglichkeiten zu Spaß und Spiel.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com

Am Campingplatz Maaraue vorüber geht es rasch auf die nächste über den früheren Floßhafen führende Brücke und dann in Richtung Kostheimer Reduit. Die frühere Rheinkaserne wurde mit der Bastion Schönborn im Jahr 1832 zum Schutz der Schiffsbrücke erbaut. Bereits durch den Bau der Eisenbahn im Jahr 1840 bedeutungslos geworden, büßte sie ihre Sicherungsfunktion im Jahr 1885, durch den Bau der neuen, festen Rheinbrücke endgültig ein. Heute befindet sich in den Räumen der früheren kleinen Festung das Museum Castellum. In der zum weitläufigen Areal gehörenden Bastion Schönborn ist das Flößermuseum untergebracht. Von der Gesellschaft für Heimatgeschichte ins Leben gerufen, sind die Exponate in die Gastronomie des Hauses integriert.

An der MVGMeinRad-Station Reduit können erneut die Räder geparkt werden und in dem direkt am Rhein liegenden Biergarten oder in Sesseln am Rheinstrand lässt es sich gemütlich mit einem letzten Blick auf Mainz relaxen, bevor es über die Theodor-Heuss-Brücke zurück über den Rhein geht.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com

Hinter der Reduit führt der Weg über eine Auffahrt auf die letzte der drei großen Brücken dieser Tour, die Theodor-Heuss-Brücke. Von oben fällt der Blick auf die zuvor überquerte Eisenbahnbrücke und auf den während des Sommers zu dieser Zeit künstlich angelegten Rheinstrand am Rheinufer. In Mainz angekommen geht es links die Brücke hinunter auf das Hilton-Hotel zu und unmittelbar davor wieder an den Rhein.

An der Rheingoldhalle und der hier gleichnamigen MVGmeinRadstation und dem Rathaus vorbei radelt es sich nun gemütlich das Stresemann-Ufer entlang auf den Ausgangspunkt der Runde, die Malakoff-Terrasse, zu.

Strecken-Infos

Strecke: eben, ohne nennenswerte Steigungen
Länge: ca. 8 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Malakoff-Terrasse
Möglicher Zwischenhalt entlang der Strecke: MVGmeinRad-Station Reduit, Rheingoldhalle oder Rathaus
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Malakoff-Terrasse
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Buslinien 60, 61 und 71, Haltestelle Holzturm/Malakoff-Passage

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 6: Mit dem Croozer Cargo unterwegs. Die Testfahrt.

Für die Handtasche oder den kleinen Einkauf hat bisher immer der Frontkorb, der Koffer oder Korb des MVG-Rades gereicht. Was aber, wenn der Einkauf größer wird? Oder ein Picknick mit Freunden geplant ist? Zeit also für einen Test des neuen Croozer Cargo-Anhängers, der jetzt passend für alle Mieträder zu haben ist!

Die Teststrecke

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com

Ausgangspunkt für unsere kleine Test-Radeltour von der Neu- in die Altstadt war die MVGmeinRad-Station Bismarckplatz. Unser Ziel: der Mainzer Wochenmarkt.

Nachdem der Anhänger sicher an das Rad gekuppelt war, führte die Tour am Valenciaplatz vorbei, über den Goetheplatz und die Kaiserstraße hinweg in Richtung der MVGmeinRad-Station Höfchen. Gut übrigens, dass in Mainz viele Einbahnstraßen in beide Richtungen mit dem Rad befahren werden dürfen! Wo das möglich ist, erkennt ihr an der entsprechenden Beschilderung.

Von der Neu- in die Altstadt mit dem Fahrradanhänger

Am Höfchen haben wir den Croozer Cargo mit wenigen Handgriffen vom Rad gekuppelt und zum Handwagen umfunktioniert. Weiter ging es zu Fuß über den Wochenmarkt. Nach Einkauf, Genuss von Weck und Worscht und einem Becher Kaffee im Anschluss, führte der Weg mit dem Anhänger zur MVGmeinRad-Station Erbacher Hof (Grebenstraße / Ecke Liebfrauenstraße). Der Cargo-Anhänger wurde wieder an das Mietrad gekoppelt. Danach ging es entspannt am Rhein entlang, zum Ausgangspunkt dieser Tour.

Der Anhänger

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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"Schick sieht der aus", so der erste Gedanke. Die Farbe der Abdeckung dient natürlich in erster Linie der Verkehrssicherheit. Das schöne Orange harmoniert aber auch farblich sehr gut mit den Mieträdern von MVGmeinRad und schützt zudem vor Staub und leichtem Regen. Und natürlich auch davor, dass der Einkauf während der Fahrt herauspurzelt. Das Verdeck ist einfach über vier Steckverschlüsse zu öffnen und zu schließen. Die Reflektoren an der Front, am Heck und in den Speichen sowie der fröhlich im Wind flatternde Sicherheitswimpel dienen ebenfalls der Verkehrssicherheit.

Wendig und groß genug für den Markteinkauf

Die zwei Laufräder lassen das Gefährt sportlich und wendig, außerdem stabil erscheinen. Groß genug, um den geplanten Markteinkauf einzupacken, ist der ausschließlich für Lasten geeignete Anhänger in jedem Fall. Es sind Befestigungsschlaufen vorhanden, die das Herumrutschen größeren Gepäcks verhindern.  Das Fahrrad und sein Anhänger wirken auch optisch als Einheit. Die Gesamtlänge der beiden Gefährte erscheint ebenso angemessen wie die Breite des insgesamt kompakten Cargo-Anhängers.

Unterwegs

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Man fällt auf! Hat sich die Umgebung nun an den Anblick der melonengelben Mieträder gewöhnt, ist ein derartiges Gespann ganz neu im Stadtbild.
Fahre ich mit dem leeren Anhänger auf ebenen Wegen einfach geradeaus, ist der Anhänger kaum zu spüren. Wird es holprig, dann klappert es – je nach Inhalt – auch schon einmal hinten drin. Das ist aber nicht weiter störend. Etwas anders sieht es aus, wenn die Wege eng werden. Der Anhänger ist breiter als der Lenker und das gilt es insbesondere auch beim Fahren gegen Einbahnstraßen – wo erlaubt – im Blick zu haben.

Vom Anhänger zum Handwagen und zurück

Die Wendigkeit des Fahrrads ist mit dem Anhänger hintendran geringfügig eingeschränkt, was für geübte Fahrradfahrer aber kein Problem darstellt.  Mit einem beladenen Anhänger ändert sich das Fahrverhalten etwas. Wir sind jedoch ausschließlich auf ebenen Wegen am Rhein entlang und durch die Straße gefahren, wo dies kaum spürbar war.

Die Benutzung des Anhängers als Handwagen ist unkompliziert. Natürlich ist er mit seinen Maßen von 84 x 69 x 66 cm nicht gerade klein, mit den zwei großen Laufrädern aber wendig und dank seiner Optik gut sichtbar für jedermann. Auf die Installation des empfohlenen Buggyrads haben wir beim Einkaufsbummel über den Wochenmarkt allerdings verzichtet.

Die Technik

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Um zügig losradeln zu können, waren wir für die persönliche Einweisung durch den netten MVG-Mitarbeiter dankbar. Generell sind vor Fahrtantritt einige leichte Handgriffe vonnöten, wie etwa die Befestigung des Sicherungsfangbandes am Fahrradrahmen. Wenn man etwas Routine im Umgang mit dem Croozer Cargo gewonnen hat, ist die Ankopplung innerhalb von einer Minute erledigt.

Ein Anhänger – und so viele Möglichkeiten

Alle Mieträder von MVGmeinRad sind seit Mai mit einer Anhängerkupplung an der Hinterradachse ausgestattet.  Die Kupplung an der Deichsel des Croozer Cargo muss somit lediglich auf die am Rad montierte Achskupplung gesteckt werden.
Den Anhänger abzukoppeln ist unkompliziert und geschieht per Knopfdruck. Bei der Wandlung des Fahrradanhängers in einen Handwagen muss die während der Fahrt im Wagen mittransportierte Schiebestange in den installierten Bogen geschoben werden.

Maximale Zuladung bis 40 Kilogramm

Eine ausladende Deichsel mit Buggyrad soll anschließend die Standfestigkeit des zweirädrigen Gefährts garantieren. Wir haben bei unserem Testgang über den Markt zum Schutz der anderen Marktbesucher darauf verzichtet. Die Gefahr war in unseren Augen zu groß, dass im Gedränge andere darüber stolpern könnten. Nachteile im Handling gab es dadurch übrigens nicht. Eventuell war der Handwagen ohne Buggyrad sogar noch flexibler.
Nachdem die Einkäufe erledigt waren, hatte der Anhänger erneut an das Rad gekuppelt werden. Der Schiebebügel wurde entfernt und der Anhänger wieder eingeklickt. Nicht zu vergessen waren die richtige Installation des Sicherungsstifts und alle weiteren Handgriffe.

Fazit

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Egal, ob es mit den Kids ins Freibad geht, mit Freunden zum Picknick oder zum Einkauf auf den Wochenmarkt: Der Croozer Cargo bietet eine Menge Stauraum. Ist es am Anfang etwas ungewohnt, mit Anhang am Mietrad unterwegs zu sein, gewöhnt man sich als geübter Radfahrer schnell daran.

Peppig und jung, in einer ansprechenden Optik, die angenehm auffällt, kommt das Modell daher. Dank der zwei großen Laufräder fährt der Cargo-Anhänger leise und nimmt die eine oder andere Unebenheit auf dem Weg problemlos hin. Auch als Handwagen punktet das wendige Leichtgewicht (15,2 kg mit Laufrädern und Deichsel).

Das An- und Abkuppeln erleichtert die Click&Crooz®-Kupplung, mit der alle MVGmeinRad-Räder ausgestattet sind. Mit der Bedienungsleitung sollte man sich vorher gut vertraut machen. Eine Einweisung durch den Händler eures Vertrauens kann sicherlich nicht schaden.

Wo bekommt ihr den Croozer Cargo?

Aktuell läuft eine exklusive Kooperation zwischen Croozer und MVGmeinRad. Als MVGmeinRad-Kunde gibt es 25 % Rabatt auf den Verkaufspreis. Die limitierte Auflage von 45 Cargo-Anhängern mit dem MVGmeinRad-Label ist für 222,22 Euro/Stück zu haben. In Mainz beteiligen sich acht Händler an der Aktion. Dort könnt ihr den Cargo so lange der Vorrat reicht zum Sonderpreis erhalten.

Noch mehr Infos zum Fahrradanhänger sowie eine Händlerliste findet ihr unter www.mainzer-mobilitaet.de/fahrradanhaenger

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 5: Entlang von Deichen und Auen – der Inselrhein zwischen Budenheim und Heidesheim

Über 100 MVGmeinRad-Stationen findet ihr vor allem in der Innenstadt von Mainz. Darüber hinaus gibt es aber auch allein fünf Stationen im "anerkannten Fremdenverkehrsort" Budenheim! Die Gemeinde liegt nur neun Kilometer von Mainz entfernt, im Rheinhessen umgebenden Rheinknie.

Unsere idyllische Radrundtour von Budenheim an das Rheinufer von Heidesheim-Heidenfahrt startet und endet unmittelbar am Bahnhof Budenheim, wo sich die gleichnamige MVGmeinRad-Station unter der Hochbrücke an der Mainzer Straße/Ecke Zehnthofstraße befindet.

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Die MVGmeinRad-Station Bahnhof Budenheim ist gut mit der Bahn erreichbar. Außerdem stehen unmittelbar neben der Mietstation genügend Parkplätze zur Verfügung.
An Sehenswürdigkeiten gibt es hier etwa das Schloss Waldthausen oder den 1880 errichteten Lennebergturm. Aber keine Sorge, wir bleiben in der Ebene. Denn dass man hier wirklich besonders gut Fahrrad fahren kann, verraten nicht nur die vielen anderen Radler, die es uns gleichtun – sondern auch die hier an Sonn- und Feiertagen im Einsatz befindliche Fahrradfähre.

Eine Fahrradfähre zwischen Rheinhessen und dem Rheingau

Sind die Räder entkoppelt, wenden wir uns in Richtung des Bahnhofgebäudes und radeln dann unmittelbar davor rechts. Wir folgen dem Wegweiser, der in die Oberrichtung Bingen (24 Kilometer) zeigt. Und außerdem das Ziel unserer Radrundtour, nämlich das idyllische Rheinufer der Gemeinde Heidesheim-Heidenfahrt, ankündigt. Bis dorthin sind es rund 6,6 Kilometer. Auf stets ebenen, komfortabel ausgebauten Wegen ist das mit unseren melonengelben Rädern gut zu schaffen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Von der Mainzer Straße aus biegen wir die nächste Möglichkeit rechts in die Rheinstraße und dann direkt wieder links in die Ernst-Ludwig-Straße. Diese führt uns durch ein ruhiges Wohngebiet heraus aus Budenheim und am Friedhof vorbei, zwischen Gärten und Feldern entlang. Rechts des Weges künden hier und da mächtige Pappeln als Ausläufer des Auenwaldes von der Nähe des parallel stromaufwärts verlaufenden Rheins.

Ein weiteres Schild bestätigt uns die Richtigkeit unseres Weges in Richtung Heidesheim-Heidenfahrt. Froschquaken begleitet die Radler auf ihrem Weg durch die Gärten und Wiesen. Und auch der eine oder andere neugierige Blick von besonders sportlich gewandeten Fahrradfahrern ist einem auf dieser gemütlichen Radeltour garantiert.

Rast im Mohnfeld. Idylle pur entlang des Wegs

Die Beschilderung an der Wegkreuzung, kurz bevor es zur unweit entfernen Uhlerborner Seenplatte geht, könnte etwas irritieren: Wir halten uns in jedem Fall in Richtung des Wegweisers „Angelsportverein Budenheim“. Dann radeln wir an dem eingezäunten Gelände des "Naturschutz- und Camping-Club 1991 Uhlerborn e.V." vorbei.

Dem nächsten Schild mit einem grünen Fahrrad auf weißem Grund folgen wir rechts und radeln nun an Obstfeldern entlang – immer im Schatten des den Weg begleitenden Deichs – unserem Ziel entgegen. Bald verrät uns in der Höhe des Nonnenauweges ein weiterer Wegweiser, dass die noch zu radelnde Entfernung nur noch 1,8 Kilometer beträgt.

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Die ersten Häuser von Heidesheim begrüßen uns. Heidenfahrt liegt direkt am Rheinufer und ist ein Teil der Ortsgemeinde Heidesheim. Links sehen wir einen großen Parkplatz und daran vorbei führt der Weg für besonders ambitionierte Radler in Richtung Ingelheim und Bingen. Auch wenn hier keine MVGmeinRad-Station ist, empfiehlt sich hier am Inselrhein Heidenfahrt eine Rast.

Gucken, Chillen, Rheinluft schnuppern

Natürlich sind die Räder dabei im Blick zu behalten. Im Idealfall hat man sein eigenes Schloss dabei! Das hübsche Plätzchen scheint wie geeignet für einen Kurzurlaub am Rhein. Das Rheinufer wurde im Jahr 2006 komplett umgestaltet. Hier sonnt man sich, trifft Freunde beim Boule-Spiel, frönt dem Wassersport, stattet der hiesigen Gastronomie einen Besuch ab – oder schaut einfach vom Ufer auf die vorbeiziehenden Boote und heranschwappenden Rheinwellen.

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Es kann einerseits wieder genau derselbe Weg zurück zum Ausgangspunkt unserer kleinen Fahrradtour gewählt werden. Auch wenn die Variante unmittelbar am Rhein entlang vielleicht nicht ganz so komfortabel ist – die Wege sind nicht durchgehend betoniert – so ist dieser Rückweg doch sehr abwechslungsreich und nach einer etwas längeren Trockenperiode mit den MVG-Rädern gut zu bewältigen.

Zwei Möglichkeiten für den Rückweg

Dafür geht es über die kleine Brücke zwischen Fluss und Teich hinweg, zwischen Liegewiesen und dem Teich vorbei, in Richtung Auenwald. Wir radeln nun größtenteils unmittelbar am Nebenarm des Rheins bzw. des Altrheinarms Haderaue entlang. Dafür orientieren wir uns jetzt mit unseren melonengelben Rädern stromabwärts zurück in Richtung Budenheim. Auf der teils zwischen Wiesen und Pappeln verlaufenden Strecke öffnet sich immer wieder einmal der Blick auf das Wasser und den gegenüberliegenden Rheingau.

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Beim Radeln durch die Auen erkennen wir auch den nun rechterhand liegenden Deich, der schon unseren Weg auf der Hinfahrt begleitet hat. An der Stelle, an der sich der Weg nach Budenheim gabelt und ein Wegweiser rechts zu den Uhlerborner Seen zeigt, kann der Rückweg an dieser Stelle leicht verändert und die Route auf dem ursprünglichen Hinweg fortgesetzt werden!

Ansonsten führt der Weg parallel zum Althrein und vorbei an Thementafeln, die über die Besonderheiten der Rheinauen informieren. Die nächste zum Rhein führende Möglichkeit biegen wir nicht links ab, sondern radeln geradeaus weiter, Budenheim entgegen. Der Fahrradweg mündet auf dem Isola-della-Scala-Platz mit Spielplatz und einem Anleger der Fahrradfähre "Libelle".

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Wer vorher mit der Bahn nach Budenheim gereist ist und noch Kondition hat, kann am Ende des belebten Platzes am Budenheimer Rheinufer auch dem am Fluss entlangweisenden Schild in Richtung Mainz folgen. Direkt zum Ausgangspunkt unserer Radeltour geht es von hier aus rechts und  weiter durch die Rheinstraße sowie im Anschluss durch die Mainzer Straße, in Richtung des Bahnhofs Budenheim, zur MVGmeinRad-Station.

Strecken-Infos

Strecke: eben, eine Steigung
Länge: ca. 12,5 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Bahnhof Budenheim, Budenheim
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Bahnhof Budenheim, Budenheim
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Buslinie 64 oder Deutsche Bahn, Haltestelle Budenheim/Bahnhof

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 4: Ungeahnte Idylle im Wildgrabental. Eine mainzigartige Fahrradtour.

Der Start unserer mainzigartigen Fahrradrundtour befindet sich unmittelbar an der Straßenbahnendhaltestelle der Linie 52 Am Schinnergraben in Mainz-Hechtsheim. PIN eingeben, Rad entnehmen – und los geht's! Schließlich befinden sich MVGmeinRad-Stationen nicht nur in der Innenstadt. Die melonengelben Räder sind auch in vielen Vororten vertreten. Warum also nicht einmal die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben?

Von der MVGmeinRad-Station biegen wir links in die Talstraße und gleich wieder links in die Mittelstraße. Diese führt uns auf die Neue Mainzer Straße. An deren Ende biegen wir rechts ab, radeln am italienischen Restaurant "Pizza Dato" vorüber und rollen leicht absteigend und parallel der rechter Hand hinter den Wohnhäusern verlaufenden Straßenbahntrasse in Richtung Rheinhessenstraße.

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Über die Ampelanlage hinweg überqueren wir die hier mehrspurig verlaufende Landstraße in Richtung des Schnellrestaurants McDonald's. Unmittelbar davor rechts verläuft unsere Radstrecke ein kurzes Stück hinter der – parallel zur Geschwister-Scholl-Straße verlaufenden – Lärmschutzwand. An der unmittelbar darauffolgenden Möglichkeit folgen wir der Beschilderung Richtung "Bretzenheim / Zahlbach" nach links. Wir radeln nun ein kurzes Stück parallel zur A 61 und unterhalb der Kurzmainz-Kaserne durch den Ziegeleipfad in die selbst für viele Mainzer ungeahnte Idylle des Wildgrabentals. Gleich die erste Möglichkeit auf der Strecke nutzen wir, um uns von dem über den Mainzer Ring rauschenden Verkehr zu verabschieden!

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Auf dem gut befestigten Landwirtschaftsweg geht es durch das renaturierte, in einem Bogen verlaufende Wildgrabental. Unser Fahrradweg schlängelt sich zwischen Feldern, Wiesen und dem Bach entlang durch das relativ neue Mainzer Naherholungsgebiet, das in den vergangenen Jahren zu einem landschaftlichen Kleinod geworden ist. Wir radeln parallel zu dem kleinen, natürlich wirkenden Bach und haben dabei auch immer wieder einmal den Schornstein der alten Ziegelei im Blick. Die Wiesen um eine größere Wasserfläche bieten sich an zum Sonnenbad und zur Rast.  Der Weg verläuft für uns weiterhin parallel zum Bachlauf,  aber nun unterhalb der drei prägnanten Hochhäuser der Berliner Siedlung  und zwischen Feldern und einer bald darauffolgenden Kleingartenanlage vorbei.

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Die Berliner Siedlung lassen wir hinter uns  und folgen dem Verlauf des sich bald links in Richtung B 40 haltenden Weges. An dessen Ende geht es rechts und unter der B 40 hindurch. Auch dieses, nun zwischen Bretzenheim und dem Schlesischen Viertel der Mainzer Oberstadt verlaufende Tal, zählt noch zum Wildgraben!

Durch den idyllischen Schaftriebweg geht es in Richtung Zahlbach. Wir gelangen auf die Bretzenheimer Straße, biegen hier jedoch direkt in den kleinen, etwas versteckt wirkenden, Milchpfad ein. Auf dieser kurzen Steigung beweist sich übrigens die gute Qualität der stufenlosen Gangschaltung. Das Schalten ist damit für uns Radler äußerst komfortabel.

Unterhalb der Ronald-McDonald-Häuser gelangen wir zum Nebeneingang der Universitätsmedizin. Wer hier unterbrechen oder rasten möchte, kann sein melonengelbes Mietrad an der MVGmeinRad-Station "Universitätsmedizin Süd" parken.

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Wer den Blogbeitrag Nummer 1 "Der Grüngürtel. Eine Fahrradtour durch die Mainzer Anlagen", mit dem Mietrad schon geradelt ist oder vielleicht auch einfach gelesen hat – wird den nun folgenden Abschnitt kennen. Es geht an der MVGmeinRad-Station an der Oberen Zahlbacher Straße /Ecke Kilianweg vorbei und rechts in den Landwehrweg und – im weiteren Verlauf – durch das Wohngebiet Schlesisches Viertel. Wir erreichen die Pariser Straße. Diese – sowie die darauf folgende Geschwister-Scholl-Straße – wird dank der vorhandenen Fußgänger- und Radquerungshilfen sicher überquert. Auf der Seite der Geschwister-Scholl-Straße biegen wir bei der MVGmeinRad-Station "Pariser Tor" links in den hier verkehrsberuhigt weiter verlaufenden Landwehrweg ein.

Nach Überquerung der Adelungstraße verläuft der gemeinsame Geh- und Radweg immer geradeaus. Vorbei an Grünanlagen und Gärten sowie durch ruhige Wohngebiete führt unsere Fahrradtour durch diesen Teil der Mainzer Oberstadt.  Wir stoßen auf den hier quer verlaufenden Ebersheimer Weg und folgen dem an dieser Stelle nach rechts zeigenden Wegweiser mit der Aufschrift "Bodenheim" bzw. Mainz-Hechtsheim. Noch 3,3 Kilometern verrät das Schild uns, sind es bis zum Ausgangspunkt unserer Tour.

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Der Ebersheimer Weg geht über in den Karcherweg. Durch das Wohngebiet sowie an den Kleingartenanlagen vorüber rollen wir anschließend durch die Mittelstraße. Die Emy-Roeder-Straße wird an der Ampelanlage überquert und wir gelangen über die besonders für Fußgänger und Radfahrer sehr komfortabel gestaltete und über die A 60 hinwegführende Verbindungsbrücke nach Hechtsheim.

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Von der Straße Am Hechenberg radeln wir rechts die Straße Am Schinnergraben hinab bis zum Bahnweg. Hier halten wir uns links, um parallel zu den Straßenbahnschienen auf direktem Weg zum Ausgangspunkt unserer Radtour, der Endhaltestelle Schinnergraben, zu gelangen.

Strecken-Infos

Strecke: eben, eine Steigung
Länge: ca. 10 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Am Schinnergraben, Mainz-Hechtsheim
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Am Schinnergraben, Mainz-Hechtsheim
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Straßenbahnlinie 52, Haltestelle Am Schinnergraben

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 3: Mainzigartig zwischen Rhein und Reben unterwegs.

Die große Vielfalt unserer Region lässt sich auf einer kleinen Radrundtour zwischen den Weinanbaugemeinden Laubenheim und Bodenheim erleben. Beide Orte sind umgeben von Weinbergen – und beide liegen sie am Rhein. Eine wunderbare Kombination für einen Ausflug mit MVGmeinRad von Mainz nach Rheinhessen – und zurück.

Die MVGmeinRad-Station am Laubenheimer Bahnhof bietet den perfekten Startpunkt. Die Station kann gut mit Bus und Bahn erreicht werden – und in der Nähe besteht genügend Parkraum für die Anreise mit dem eigenen Pkw. Der Mainzer Stadtteil Laubenheim ist einer der drei noch weinbautreibenden Gemeinden in Mainz. Kein geringerer als Christian Adalbert Kupferberg gründete hier im Jahr 1850 die erste Sektkellerei. In Laubenheim wie in Bodenheim gibt es übrigens zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Wer dies plant, für den empfiehlt sich ein stabiles Fahrradschloss zur Sicherung des Mietrades an Ort und Stelle mitzunehmen.

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Mit unseren melonengelben Rädern überqueren wir von der MVGmeinRad-Station an der Oppenheimer Straße aus die Ampel in der Rheintalstraße, und folgen dem durch die Unterführung verlaufenden Radweg. Nach dessen Ende folgen wir dem weiteren Verlauf der Rheintalstraße  Richtung Innenstadt/Sportzentrum.

Mainzigartig zwischen Rhein und Reben unterwegs

Wir biegen links ab in den Dammweg und spüren die Nähe zum Rhein. Bald beruhigt sich die Verkehrssituation und es geht für uns weiter in Richtung der Weisenauer Brücke. Unmittelbar davor weist ein Schild den Weg in Richtung Weisenauer Ruderverein – und schon sind wir mittendrin in der grünen Auenidylle der Lothary-Aue. Rechts führt uns nun der entlang des früheren Leinpfads verlaufende idyllische Radweg, immer unmittelbar am Rhein entlang, in Richtung Nierstein/Nackenheim.

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Die früheren Treidelpfade bieten bis heute die schöne Gelegenheit, unmittelbar am fließenden Wasser zu spazieren oder zu radeln. Ihren historischen Ursprung haben sie als unmittelbar am Flussufer gelegener Arbeitsweg. Bevor die Dampfkraft in der Schifffahrt Einzug hielt, wurden nämlich die Lastkähne auf diesen Wegen flussaufwärts von Pferden gezogen, "getreidelt" also. So ist der Leinpfad entlang des Rheins zwischen Basel und den Niederlanden fast durchgängig erhalten!

Die große Vielfalt von Stadt und Region auf einer Strecke

Wir gelangen an einen Parkplatz, radeln darüber hinweg und direkt danach wieder links, an der Verladestation für Kies und Sand vorbei, weiter auf dem unmittelbar am Rhein verlaufenden Radweg entlang. Unter schattigen Bäumen geht es an dem Gelände des 2012 geschlossenen, früheren Campingplatzes vorbei. Nun befinden wir uns nun wieder unmittelbar am hier breit und träge dahin fließenden Wasser.

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Hat in der Vergangenheit der im Jahr 2009 fertig gestellte Bau der Hochwasserrückhaltung Bodenheim/Laubenheim die Radfahrer vorübergehend daran gehindert, den Leinpfad ab Mainz in Richtung Worms zu radeln,  so ist dies heute wieder problemlos möglich. Unterhalb der imposanten Öffnungen des Ein- und Auslassbauwerks verläuft der geschotterte Radweg mit Aussicht auf die gegenüberliegende Insel Nonnenaue mit dem repräsentativen Gut Langenau.

Radeln wo einst getreidelt wurde

Den Rhein-Radweg geht es weiter und – bald nach dem Polder – die nächste Möglichkeit rechts. Den Rhein nun im Rücken, radeln wir durch ein kleines Auenwäldchen und der Bundesstraße B 9 entgegen. Wir rollen darunter hindurch – und sind in einer landschaftlich völlig veränderten Gegend: Es geht unmittelbar nach Durchfahrt der Unterführung ein kurzes Stück links und dann rechts, den Bodenheimer Bach entlang, durch intensiv landwirtschaftlich genutzte Ackerflächen. Am Ende des am Bach verlaufenden Weges halten wir uns rechts und nehmen den ersten links, diagonal zum Polder aufwärts verlaufenden Radweg in die Höhe. Unmittelbar auf der anderen Seite geht es wieder ein kurzes Stück hinab und dann den kombinierten Rad-/Wirtschaftsweg die "Rheinallee" entlang.

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Zwischen dem Hofgut Acker und den Tennisanlagen, sowie der Wasserversorgung Rheinhessen, führt unser Radweg in Richtung Ortszentrum. Auf dem Fahrradweg geht es unter den Bahngleisen hindurch. Wer nun direkt zurückradeln möchte – ohne der Weinbaugemeinde noch einen Besuch abzustatten – folgt an dieser Stelle der Beschilderung mit dem grünen Fahrrad auf weißem Grund. Diese führt auf direktem Weg in Richtung Mainz-Laubenheim und damit zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.

Alle anderen empfiehlt sich nach Unterquerung der Bahnlinie ein kurzes Stück die Wormser Straße rechts zu folgen und dann direkt links, in die Mainzer Straße abzubiegen. Zahlreiche Weingüter säumen den Weg und vielleicht hat ja der eine oder andere Gutsausschank geöffnet und lädt zur Einkehr ein. Es lohnt in jedem Fall der Blick auf die Öffnungszeiten!

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Für den Rückweg wählen wir den nun schnellsten Weg: Dieser führt uns die ca. 2,8 Kilometer lange Strecke auf einem betonierten, angenehm zu fahrenden Radweg am unteren Rand der Weinberge entlang, parallel zur L 431, direkt an den Ortseingang von Mainz-Laubenheim. Wir folgen der Parkstraße und gelangen an den Ausgangspunkt unserer Strecke, die MVGmeinRad-Station Laubenheim Bahnhof.

Strecken-Infos

Strecke: eben
Länge: ca. 10 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Laubenheim Bahnhof
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Laubenheim Bahnhof
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Buslinien 61, 63 und 64, Haltestelle Laubenheim Bahnhof

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 2: Von Arena zu Arena. Mit vielen Highlights auf der Strecke.

MVGmeinRad-Stationen gibt es nicht nur in der Innenstadt. Die melonengelben Räder sind auch in vielen Vororten vertreten. Warum also nicht einmal die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben? Ein schöner Ausgangspunkt für eine Radrundtour ist die Rad-Station "Juxplatz/Budenheimer Straße" in Gonsenheim. Die Station kann hervorragend mit dem ÖPNV erreicht werden – und bietet alternativ genügend Parkraum für die Anreise mit dem eigenen Pkw.

Wie praktisch: Unmittelbar neben der Fahrradstation, die Ausgangs- und Endpunkt der hier beschriebenen MVGmeinRad-Tour ist, befindet sich Marios Eissalon: Für manche Mainzer gibt es hier das beste Eis der Stadt! Wir radeln die Budenheimer Straße entlang, am Gonsenheimer Heimatmuseum vorbei in die Klosterstraße. Hier geht es rechts in die Straße "An der Oberbrücke".

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Eine größere MVGmeinRad-Station befindet sich unmittelbar auf dem gut erreichbaren Gonsenheimer Juxplatz.

Der Zwanzig-Morgen-Weg und dann anschließende Gleisübergang werden überquert. Nun geht es durch die Zufahrt zum Gonsenheimer Gewerbegebiet geradeaus weiter und von der Straße "An der Fahrt" biegen wir in die Straße "Am Sägewerk". Bei der nächsten Gelegenheit folgen wir dem betonierten Landwirtschaftsweg "Am Grasweg". Kerzengerade radeln wir nun durch die Felder, der Unterführung entgegen, die uns unter der Saarstraße hindurch zu unserer ersten Station, der Coface-Arena, bringt.

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Ein Zwischenstopp ist beim knallroten Bau der Coface-Arena möglich.

Den betonierten Feldweg entlang radeln wir schnurgerade dem knallroten Bau entgegen. Wer ihn sich nicht genauer anschauen oder gar in der Fankneipe Hasekaste einkehren will, hat entweder ein stabiles Fahrradschloss dabei – oder fährt eine Möglichkeit zuvor links, an den Parkplätzen vorbei, dann wieder links und im Anschluss rechts, in die Lucy-Hillebrand-Straße. Hier befindet sich die nächste, zum Zwischenparken geeignte MVGmeinRad-Station Hochschule Mainz.

Die Koblenzer Straße wird in Richtung der Zufahrt zum Campus der Johannes Gutenberg-Universität überquert. Fast alle Institute und Einrichtungen sind auf dem ehemaligen Kasernengelände im Südwesten der Innenstadt untergebracht. Durch den Ackermannweg und daran anschließenden Hanns-Dieter-Hüsch-Weg radeln wir weiter in Richtung Botanischer Garten .  Für einen Besuch lohnt es sich, die Räder entweder am Zugang des Parks gut zu sichern – oder an der unweit des Haupteingangs im Anselm-Franz-von-Bentzel-Weg entfernten MVGmeinRad-Station Uni/Muschel, im Johann-Joachim-Becher-Weg, zwischenzuparken.

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Der Botanische Garten ist ein Geheim-Tipp innerhalb der Johannes Gutenberg-Universität.

Weiter geht es in Richtung Forum der Universität, wo es auf dem Fahrradweg durch das Tor hinaus und über den Vorplatz geht. Wir halten uns links und überqueren die Saarstraße, um dann ein kurzes Stück parallel des Dr.-Martin-Luther-King-Wegs, an der MVGmeinRad-Station „Dr.-Martin-Luther-King-Weg“ vorbei in Richtung Bruchweg-Stadion zu radeln. Das Stadion war bis 2011 die eigentliche Heimat der 05er. Unmittelbar hinter dem Stadion befindet sich die Eishalle. Wir radeln hier vorbei, bis wir zu dem dahinter befindlichen schmalen Radweg gelangen, der die Eishalle von den Trainingsplätzen Mainz 05 trennt.

Gleich einem grünen Band ist Mainz von attraktiven Grün- und Naherholungsflächen umgeben. Der erst im Jahr 1989 aus der Taufe gehobene Stadtteil Hartenberg-Münchfeld ist zwar kein gewachsener Ort. Aufgrund der kurzen Wege ins Grüne, die Nähe zur Universität sowie zur Innenstadt gilt der Ort jedoch als ein Stück Mainz mit hoher Lebensqualität. Ein familienfreundlicher Rundweg vom Bruchwegstadion aus durch Grünanlagen und den Hartenbergpark macht Lust ihn zu entdecken.

Die Mainzigartige Radtour bietet viele Highlights entlang der Route

Von dem unmittelbar vor dem Bruchweg-Stadion liegenden Parkplatz aus führt der Rundweg zwischen dem Stadion und der Eissporthalle hindurch, am Restaurant „Haasekessel“ vorbei zu dem befestigten Rad- und Fußweg in die Grünanlage hinein. Bei der ersten Möglichkeit geht es rechts ab und nach wenigen Metern gelangt man an die Straße „Am Fort Gonsenheim“, die wir überqueren. Nach wenigen Schritten rechts biegen wir links in den schönen, schattigen Rad- und Fußweg durch die Grünanlage Richtung Hartenbergpark ein. Viele Ruhebänke und zwei Spielplätze laden bereits hier zum Verweilen ein. Über einige Kreuzungen und Abzweigungen hinweg radeln wir auf dem durchgängig ebenen Weg immer geradeaus. Rechts sehen wir Kloster, Kirche und Kindergarten St. Rabanus Maurus“, dort befindet sich unmittelbarer Nähe die MVGmeinRad-Station „Berufsschulzentrum“ und überqueren die Einfahrstraße zur „Alten Patrone“. Ein kleiner Abstecher auf das Gelände der ehemaligen Munition- und Pulverproduktionsstätte lohnt allemal. Wir halten uns rechts und radeln den sich weiterhin wie ein grünes Band ziehenden Spazier- und Radweg in Richtung Hartenbergpark. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Alten Patrone vorbei, wo sich ein Blick oder auch ein Besuch des Ateliers inklusive Shop der über die Grenzen von Mainz hinaus bekannten Designerin Anja Gockel lohnt.

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Die Modemacherin Anja Gockel ist mit Shop und Atelier in der Alten Patrone zuhause.

Der Fahrradweg endet an der Jakob-Steffan-Straße. Hier halten wir uns links und biegen vom Wendekreis direkt wieder rechts ab. Ein kurzer, aber steilerer Weg führt hinab und unmittelbar ins Landschaftsschutzgebiet Gonsbachtal. Durch das renaturierte Tal schlängelt sich der Gonsbach. Wir radeln über die hölzerne Brücke und halten uns anschließend rechts, um über die Bahngleise zu gelangen. Von hier aus sehen wir die MVGmeinRad-Station Gonsbachgärten. Für alle unter uns, die nun eine gewisse Müdigkeit verspüren sollten, besteht hier die perfekte Gelegenheit die Radtour zu unterbrechen, das Rad einzustellen und mit der Straßenbahn der Linie 50 oder 51 gemütlich zum Ausgangspunkt unserer Tour, nach Gonsenheim (Ausstieg Haltestelle Kapellenstraße), zu gelangen.

Gemächlich geht es entlang des Gonsbachs zurück zum Ausgangspunkt

Alle anderen radeln den nun gemütlich durchs Tal verlaufenden kombinierten Fuß- und Radweg in Richtung Gonsenheim. Unterhalb des Otto-Schott-Gymnasiums, immer mit Blick in das sich immer noch im Renaturierungsprozess befindliche Tal, gelangen wir an den Tennisplätzen des TC Gonsbachmühle vorbei. Die Straße "An der Nonnenwiese" mündet in die Mainzer Straße, die wir überqueren und weiter den Gonsbach entlang, bis zur Koblenzer Straße, radeln. Immer weiter geht es den idyllischen, zwischen Gärten und Feldern hindurchführenden schmalen Weg, auf dem im Verlauf auch die Raiffeisenstraße überquert wird. Unser gemütlicher Radweg mündet letztendlich in der Straße "An der Oberbrücke", die wir bereits vom Anfang unserer Tour kennen. Wir überqueren sie und radeln durch die Gonsbachstraße, biegen rechts ein und gleich wieder rechts, bis wir in der Klosterstraße sind.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Mit Gonsenheim im Blick geht es ganz gemütlich immer am Gonsbach entlang.

Links geht es für uns in die Gutenbergstraße. Leicht ansteigend radeln wir sie in Richtung Heidesheimer Straße. Wer hungrig ist, stellt sein Rad auf dem nun rechterhand befindlichen Juxplatz ab und hat die Qual der Wahl im Hinblick auf die unterschiedlichen Einkehrmöglichkeiten. Und die Belohnung bei Eis-Mario, die hat man sich dann auf jeden Fall redlich verdient!

Strecken-Infos

Strecke: eben, mit Steigungen
Länge: ca. 10 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Juxplatz/Budenheimer Straße
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Juxplatz/Budenheimer Straße
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Buslinien 61 und 71, Haltestelle Kapellenstraße, kurzer Fußweg zur MVGmeinRad-Station

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.


Tour 1: Der Grüngürtel. Eine Fahrrad-Tour durch die Mainzer Anlagen

Den Start der insgesamt neun Routen, die nun nach und nach im Best-of-Mainz-Blog und auf unserer Internetseite veröffentlicht werden, macht die Tour entlang des Mainzer Grüngürtels.

Die vielen Gärten, der Grüngürtel oberhalb der Stadt und schöne Parks machen die Landeshauptstadt besonders lebenswert. Auf dieser rund sechs Kilometer langen Fahrrad-Rundtour laden wir Sie auf eine Reise durch die grünen Kleinode am Rand von Mainz, der sogenannten „Oberstadt“, ein.

Der Grüngürtel ist ein besonderes Stück Mainz. Entstanden durch Erdaufschüttungen im Verlauf der früheren Festungsumwallung, ziehen sich die heute verkehrsberuhigten Anlagen vom Hauptbahnhof bis zum Stadtpark. Unsere Rundtour startet an der MVGmeinRad-Station Universitätsmedizin Süd, die sich an der Oberen Zahlbacher Straße / Ecke Kilianweg, gegenüber des Hintereingangs der Mainzer Universitätsmedizin befindet. Die hier beschriebene Strecke ist aber natürlich auch individuell, von jeder anderen auf dem Weg liegenden Station zu starten oder zu beenden.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Der Turm des früheren Fort Stahlberg befindet sich in Privatbesitz und kann als Ferienhaus gemietet werde.

Hier, oberhalb von Zahlbach, hatten Mainzer Jakobiner eine Erdbefestigung – die „Klubistenschanze“ – angelegt, die Preußen und Österreicher gleichermaßen immer wieder versuchten zu erobern. In der zweiten Befestigungsphase der Festung Mainz wurde die Schanze in das heute noch vorhandene Fort Stahlberg umgebaut.

Der Turm Fort Stahlberg ist ein Ferienhaus

Der von der MVGmeinRad-Station zu sehende Turm selbst sollte lediglich ein Gedächtnismal sein, stammt aus den frühen 1920er Jahren und wurde als dreigeschossiger Aussichtsturm mit Treppenturm aus Weiß- und Rotsandstein gebaut. Nun ist dieser Turm aber nicht irgendein Mainzer Turm! Schließlich kann das historische Gemäuer wie ein Ferienhaus gemietet werden und ist damit ein hervorragender Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in und um Mainz!

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Die MVGmeinRad-Station am Turm Fort Stahlberg ist Start und Ziel der hier beschriebenen Tour.

Mit der Chipkarte entriegeln wir unsere Räder und radeln von der ersten Station aus den Landwehrweg entlang, durch das sogenannte „Schlesische Viertel“. Es geht an dem auffallenden grauen Rundbau der denkmalgeschützten Heilig Kreuz Kirche und am Sportplatz 1817 vorüber. Von rechts kommend, mündet die Gleiwitzer Straße in den Landwehrweg. Hier befindet sich das Hotel Inndependence. Es empfiehlt sich nicht nur ebenfalls für eine Übernachtung in Mainz, sondern auch für das mittägliche Lunchbuffet oder den Sonntagsbrunch! Weiter radeln wir in Richtung Pariser Straße.

Gemütlich geht es durch die Mainzer Oberstadt

Über diesen stark befahrenen Teil der B9, sowie anschließend über die Geschwister-Scholl-Straße hinweg, gelangen wir mit unseren Rädern dank der verschiedenen Fußgänger- und Radfahrer-Querungshilfen. An der nächsten MVGmeinRad-Station „Pariser Tor“  biegen wir in den auf dieser Seite fortlaufenden, ab jetzt zwischen der GFZ-Kaserne, der Hundesportschule und Kleingärten ruhig verlaufenden Landwehrweg ein. Nach Überquerung der Adelungstraße verläuft der kombinierte Rad-/Fußgängerweg immer geradeaus, an einem Spielplatz vorbei, und weiter zwischen Gärten entlang.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Vorbei an Grünanlagen und Gärten, sowie durch ruhige Wohngebiete führt unsere Fahrradtour durch die Mainzer Oberstadt.

Der Ebersheimer Weg wird überquert, ebenso die Hechtsheimer Straße. Hier befindet sich auch die nächste MVGmeinRad-Station „Martin-Luther-Straße“. Wir radeln am Rundbau des Theresianum, einem Ganztagsgymnasium in der Mainzer Oberstadt vorbei, und erreichen den Rand des Mainzer Vororts Weisenau. Am markanten Gebäude der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) – im Volksmund auch als „Blauer Fritz“ bekannt – vorbei, geht es weiterhin auf dem kombinierten Rad-/Fußgängerweg entlang. Hier ist auch erstmals ein grünes Schild zu entdecken, das uns den Weg in Richtung Volkspark zeigt.

Vorbei am „Blauen Fritz“, in den Volkspark

Die Göttelmannstraße wird überquert. Wir halten uns mit den Rädern rechts, und biegen in die parallel zum südlichen Ende des Volksparks führende Straße Am Viktorstift ein. An deren unteren Ende geht es dann links, ein kurzes Stück entlang der Otto-Brundfels-Schneise, in den Volkspark. Wer dieser Straße und dem Schild „Jugendherberge“ weiter folgt, kommt zur gleichnamigen MVGmeinRad-Station . Alle anderen radeln im ab jetzt gebotenen Schritttempo durch den Park. Große Spielflächen mit Klettergeräten und Wasserspielen, eine Roll- und Skaterbahn, ein Parkbähnchen lassen keinerlei Langeweile aufkommen. Wem nach Einkehr ist, für den lohnt ein Abstecher ins von hier erkennbare Restaurant Schwayer mit seiner ganzjährig geöffneten Sonnenterrasse.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Bimmelbähnchen, Wasserspiele und große Wiesen. Der Mainzer Volkspark ist ein Freizeit-Paradies.

Durch die Senke des früheren Fort Weisenau geht es weiter, in Richtung Stadtpark. Leider darf durch diesen Park nicht geradelt werden. Wir überqueren also die Karl-Weiser-Straße und biegen – oberhalb des Vogelhauses – in die schmale, parallel zum Stadtpark und den daran anschließenden Rosengarten in Straße „An der Favorite“ ein. Durch die Straße “Am Rosengarten”, einer der schönsten Wohnstraßen in Mainz, radeln wir in Richtung Hechtsheimer Straße. Diese wird in Richtung Ritterstraße überquert. An deren oberen Ende gelangen wir in die Wallanlagen, der südwestlich des Stadtparks bis hin zum Hauptbahnhof verlaufende „Mainzer Grüngürtel“, die sogenannte „Grüne Lunge“ für Alt- und Oberstadt. Wir überqueren die Windmühlenstraße und setzen den Weg auf der anderen Seite fort, bis wir wieder auf die Pariser Straße stoßen.

Foto © Stefanie Jung || Best-of-Mainz.com
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Blütenzauber in den Wallanlagen der Mainzer Oberstadt.

Über die Pariser Straße radeln wir hinweg, am Fichteplatz vorbei und biegen in die Obere Zahlbacher Straße ein. Sie führt uns immer geradeaus, am Gelände der Universität vorbei, geradewegs auf den Landwehrweg zu. Hier erkennen wir die MVGmeinRad-Station, an der wir unsere Räder am Start ausgeliehen haben.

Strecken-Infos

Strecke: einfach, ohne nennenswerte Steigungen
Länge: ca. 6 Kilometer
Startpunkt: MVGmeinRad-Station Universitätsmedizin Süd
Zielpunkt: MVGmeinRad-Station Universitätsmedizin Süd
Mit dem ÖPNV zur MVGmeinRad-Station: Buslinien 62, 63, 67, 71, 76, 652, 660 an Haltestelle Universitätsmedizin, Fußweg zur MVGmeinRad-Station Universitätsmedizin Süd

Dieser Beitrag ist entstanden in Kooperation zwischen Best of Mainz und MVGmeinRad.

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