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MVG-Fahrradverleihsystem "MeinRad": Positiver Bescheid aus Berlin eingetroffen

Im Frühsommer hat die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) mit Unterstützung der Stadt Mainz an der bundesweiten Ausschreibung zu dem Modellversuch "Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme  - neue Mobilität in den Städten" teilgenommen.

Das Konzept der MVG wurde von Seiten einer Fachjury als bestes Konzept aus 45 Teilnehmern ausgezeichnet. Am 10. August 2009 übergab dann Minister Tiefensee in Berlin die Sieger-Urkunde an Oberbürgermeister Jens Beutel, Detlev Höhne und Jochen Erlhof als Vertreter der Stadt Mainz, der Stadtwerke Mainz AG und der MVG.

Mit der Auszeichnung des Konzeptes war die Möglichkeit zur finanziellen Förderung des Systems verbunden, wofür noch im August der Antrag gestellt werden musste.

In diesen Tagen hat die MVG eine "Verbindliche Zusicherung" auf Förderung erhalten. Insgesamt übernommen werden 50 Prozent aller Kosten zur Einführung des Systems im Zeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2012 bis zu einem Maximalbetrag von 1.891.173,00 Euro.

Damit ist die letzte formale Hürde im Rahmen des Modellversuches und der Förderung genommen, nach der Klärung letzter Fragen mit dem Bund wird die MVG in Abstimmung mit der Fachverwaltung der Stadt Mainz mit der Vorbereitung und Einführung des geplanten Systems beginnen.

Die Realisierung ist in drei Stufen vorgesehen; die flächenhafte Realisierung des innovativen Systems für alle Mainzer Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt soll dann als dritte Stufe im Frühjahr 2012 erfolgen.

Zur Erinnerung: Kernelemente des MVG-Modells, die zum Erfolg geführt haben, sind unter anderem das sehr dichte Netz von 120 Stationen mit 960 Fahrrädern in der letzten Ausbaustufe, ein "lernendes", sehr flexibles Stationsmanagement, stromnetzunabhängige mobile Stationen dank Photovoltaik, ein durchdachtes und flexibles Tarifsystem und eine enge Abstimmung mit dem ÖPNV-Angebot der MVG.

zurück15.10.2009
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