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07.06.2024

Kostenlos mit Bus und Bahn durch die Stadt Kostenfreier ÖPNV an jedem ersten Samstag im Monat

Zum Shoppen in die Stadt oder auf einen Schoppen zum Marktfrühstück? Zum Chillen an den Rhein oder zum Grillen in den Volkspark? Kostenlos, flexibel und ohne Fahrschein geht das künftig an jedem ersten Samstag im Monat! Mainz ruft den 0-Euro-Samstag aus und ermöglicht an diesen Tagen die kostenlose Nutzung aller Linienbusse und Straßenbahnen im Mainzer Stadtgebiet.
Los geht’s am Samstag, den 6. Juli. Für zunächst ein Jahr wird die Nutzung des ÖPNV in Mainz immer am ersten Samstag eines Monats kostenfrei sein. Einfach einsteigen und mitfahren – von 0 Uhr am Morgen bis zum Betriebsschluss in der Nacht.

Im Rahmen eines Pressetermins informierten heute Oberbürgermeister Nino Haase, Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger, die MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof und Florian Wiesemann sowie Citymanagerin Sandra Klima über das Angebot, das am ersten Samstag im Juli starten wird. Das kostenfreie ÖPNV-Angebot gilt im Stadtgebiet Mainz (ohne AKK) sowie in Wackernheim und Zornheim. Für die Nutzung der Busse und Bahnen in diesen Bereichen ist an den Aktionstagen kein Fahrschein nötig.

Das neue Samstagsangebot ist dabei als Ergänzung zum Deutschlandticket gedacht. Allein über die Vertriebswege der MVG sind inzwischen fast 70.000 aktive Deutschlandtickets im Umlauf. Rund jeder dritte Einwohner in Mainz verfügt über ein solches Ticket. Die Fahrgastnachfrage im ersten Quartal 2024 liegt gut 20 Prozent über dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Geplant sind aktuell zwölf Aktions-Samstage, beginnend am 6. Juli 2024, und endend am 7. Juni 2025. Begleitend sollen die Nutzung und der Nutzen der Aktion evaluiert und bewertet werden. Die erste Phase über den Sommer 2024 hinweg, wird wissenschaftlich begleitet von Studierenden im Fachbereich Mobilitätsmanagement der Hochschule Rhein-Main.

Bild mit Text 0-Euro-Samstag sowie dem Mainzer Dom

Nino Haase (Oberbürgermeister):
"Die Landeshauptstadt Mainz möchte wichtige Akzente bei der Verkehrswende setzen – der zentrale Schalthebel ist dabei neben dem Radverkehr ein attraktiver Öffentlicher Nahverkehr. Viele Mainzerinnen und Mainzer sind schon regelmäßig an Bord der MVG unterwegs, denn Bus und Straßenbahn fahren regelmäßig, verlässlich, bei Wind und Wetter, für einen kleinen, überschaubaren Tarif. Jetzt bieten wir den kostenfreien 0-Euro-Samstag an, um mehr Menschen auf den Geschmack zu bringen, dieses umweltfreundliche und emissionsfreie Fortbewegungsmittel zu entdecken und zu nutzen. Wir hoffen, dass viele zusteigen und wir so einen aktivierenden Impuls für unseren Handel und unsere Innenstadt liefern, der mir als OB außerordentlich wichtig ist."

Janina Steinkrüger (Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr):
"Das Deutschlandticket hat der schwachen Nachfrage bei den Fahrgastzahlen im ÖPNV nach Corona einen spürbaren Schub verliehen. Das ist sehr erfreulich. Wir sehen aber auch, dass das Deutschlandticket vor allem Bestandskunden anspricht. Mit dem 0-Euro-Samstag wollen wir gezielt diejenigen erreichen, die unser ÖPNV-Angebot bisher nicht oder nur selten nutzen."

Jochen Erlhof (Geschäftsführer der MVG):
"Die kostenfreien Samstage sollen niedrigschwellig die Möglichkeit schaffen, das Auto mal stehen zu lassen und unser gutes Angebot auszuprobieren. Gerade an Samstagen haben wir genügend freie Kapazitäten, um zusätzliche Fahrgäste aufzunehmen – ohne Platzprobleme und Flächenkonflikte mit Pendlern oder Schülern."



Sandra Klima (Citymanagerin):
"Wir freuen uns sehr, dass dieses großartige Angebot in Mainz eingeführt wird. Der 0-Euro-Samstag belebt die Innenstadt und stärkt den Einkaufsstandort, indem er die Besucherfrequenz deutlich erhöht. Das erleichtert den Zugang zu den städtischen Angeboten und fördert den lokalen Handel nachhaltig. Die Aktion trägt wesentlich zur Attraktivität und wirtschaftlichen Dynamik unserer Stadt bei. Ein großartiges Angebot für Touristen und Bürger!"

Foto vom Pressetermin mit Florian Wiesemann, Nino Haase, Jochen Erlhof, Sandra Klima und Janina Steinkrüger

Auf dem Foto zu sehen, v.l.n.r.: Florian Wiesemann, Nino Haase, Jochen Erlhof, Sandra Klima und Janina Steinkrüger